Jeder will gesund sein. Jeder will mehr als die GKV einem bietet. Keiner will mehr Geld ausgeben. Ein Dilemma?
Nicht unbedingt, wie bereits viele private Krankenversicherungen erkannt haben. Besserer Versicherungsschutz bei gleichem Aufwand? Ist das möglich? In vielen Fällen: Ja.
Der Trick liegt in einem Wechsel der gesetzlichen Kasse. Jeder darf seine Kasse mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen. Und warum sollte man das tun? Die Preisunterschiede der gesetzlichen Kassen sind so gravierend, daß dort schnell mal 20-25 Euro im Monat eingespart werden können. Und für dieses Geld bekommt man auch schon einen privaten Versicherungsschutz für die Pflegeversicherung, die Zahnzusatzversicherung oder auch verbesserte Leistungen im ambulanten Bereich.
Vergleichen Sie einfach mal die Tarife der privaten Krankenversicherungen und sprechen Sie dann mit Ihrem zuständigen Makler über einen Kasselwechsel. Er wird Ihnen bestimmt einige Wege aufzeigen können.
Mittwoch, August 29, 2007
Die Top-10 der VVG-Reform (Versicherungsvertragsgesetz)
Am 1.1.2008 tritt es in Kraft: Das neue Versicherungsvertragsgesetz (VVG). So hat es der Bundestag in seiner Sitzung vom 5.7.2007 beschlossen. Nunja, das Alte war ja auch schon rund 100 Jahre alt. Da kann man schon mal was Neues machen, oder?
Hier nun schon einmal die wichtigsten Änderungen, die das neue VVG bringen wird:
Beratungs- und Dokumentationspflichten des Versicherers
Nichts Neues? Doch schon: Bereits seit 22.05.2007 sind Versicherungsvermittler einer Beratungs- und Dokumentationspflicht unterworfen. Das neue VVG verpflichtet nun auch Versicherer ihre Beratungen entsprechend zu dokumentieren. Das gilt auch für Versicherer, die keine eigenen selbständigen Vermittler haben. Gleiche Rechte und Pflichten für alle. Es macht für den Kunden also keinen Unterschied, ob er zu einem freien Vermittler oder einen angestellten Mitarbeiter geht.
Vertragliche Obliegenheiten
Sollte der versicherte in Zukunft eine Obliegenheit verletzt haben, bedeutet dies nicht mehr zwingend den kompletten Verlust des Versicherungsschutzes. Das neue Gesetz sieht eine Abstufung nach den Kriterien 'Einfache Fahrlässigkeit', 'Grobe Fahrlässigkeit' und 'Vorsätzliche Verletzung' vor. Nur die vorsätzliche Obliegenheitsverletzung bedeutet auch weiterhin den Totalverlust des Versicherungsschutzes.
Das Policenmodell fällt weg
In Zukunft sind dem Kunden bereits bei Antragsstellung sämtliche Verbraucherinformationen auszuhändigen. Das dürfte schon einige besondere Schwierigkeiten für den Versicherungsvertrieb mit sich bringen. Noch schlimmer wird es allerdings, weil das neue VVG eine rechtzeitige Aushändigung der Unterlagen vor Antragsstellung verlangt. 'Rechtzeitig' ist ein rechtlich ziemlich unbestimmbarer Begriff. Hier werden wohl erst die Gerichte entscheiden, was denn nun 'rechtzeitig' ist. Z. Zt. kursieren Gerüchte, daß man von einer 'Rechtzeitigkeit' nur dann ausgehen kann, wenn zwischen Aushändigung der Unterlagen und der Antragsstellung mindestens drei Tage vergangen sind. Das bedeutet: Für jeden Vertrag mindestens zwei Termine mit dem Kunden vereinbaren...
Grob fahrlässig
Bisher war der Versicherer von der Pflicht zur Leistung frei, wenn er dem Kunden eine grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalles nachweisen konnte. In Zukunft soll der Versicherer die Leistung nur noch um den Prozentsatz kürzen können, der dem Verschuldensgrad entspricht.
Kündigung von Versicherungsverträgen
Das neue VVG schafft ein unabdingbares Kündigungsrecht zum Ablauf des dritten Vertragsjahres. Grundsätzlich sollen jedoch die beiden Vertragspartner weiterhin eine freie Wahl der Vertragsdauer haben.
Die vorvertragliche Anzeigepflicht
Wonach der Versicherer nicht explizit schriftlich gefragt hat, ist uninteressant! Das Risiko für den Kunden, was er denn letzendlich wirklich angeben muß und was nicht, entfällt.
Die Unteilbarkeit der Prämie
Sie entfällt! Wird in Zukunft ein Versicherungsvertrag während des Vertragsjahres aufgehoben, muß der Kunde die Prämie auch nur bis zu diesem Tage zahlen.
Die vorläufige Deckung
Die vorläufige Deckungszusage wird Vertragsbestandteil, wenn Bezug auf die AVB genommen wird. Übrigens: Bisher war die vorläufige Deckungszusage nicht Bestandteil des alten VVG.
Nichtzahlung der Erstprämie
Der Versicherer kann nicht mehr vom Vertrag zurücktreten, wenn der Versicherungsnehmer den Zahlungsverzug nicht zu verantworten hat.
Verjährung
Die Verjährungs- und Ausschlußfristen werden dem Zivilrecht angepasst. D.h., es gibt eine einheitliche Verjährungsfrist von drei Jahren. Die alte Regelung, nach der der Kunde spätestens nach 6 Monaten Klage auf Versicherungsleistung führen musste, entfällt damit.
Das neue Versicherungsvertragsgesetz wird noch viel Arbeit mit sich bringen. Bis die ganzen neuen Regelungen in die IT-Systeme der Versicherer eingearbeitet sind, fließt noch viel Wasser den Rhein herunter. Es ist wohl auch zu befürchten, daß die Angebotsvielfalt der Produkte am Markt abnehmen wird. Die neuen Regelungen erschweren die Kalkulationsgrundlagen der Versicherer.
Hier nun schon einmal die wichtigsten Änderungen, die das neue VVG bringen wird:
Beratungs- und Dokumentationspflichten des Versicherers
Nichts Neues? Doch schon: Bereits seit 22.05.2007 sind Versicherungsvermittler einer Beratungs- und Dokumentationspflicht unterworfen. Das neue VVG verpflichtet nun auch Versicherer ihre Beratungen entsprechend zu dokumentieren. Das gilt auch für Versicherer, die keine eigenen selbständigen Vermittler haben. Gleiche Rechte und Pflichten für alle. Es macht für den Kunden also keinen Unterschied, ob er zu einem freien Vermittler oder einen angestellten Mitarbeiter geht.
Vertragliche Obliegenheiten
Sollte der versicherte in Zukunft eine Obliegenheit verletzt haben, bedeutet dies nicht mehr zwingend den kompletten Verlust des Versicherungsschutzes. Das neue Gesetz sieht eine Abstufung nach den Kriterien 'Einfache Fahrlässigkeit', 'Grobe Fahrlässigkeit' und 'Vorsätzliche Verletzung' vor. Nur die vorsätzliche Obliegenheitsverletzung bedeutet auch weiterhin den Totalverlust des Versicherungsschutzes.
Das Policenmodell fällt weg
In Zukunft sind dem Kunden bereits bei Antragsstellung sämtliche Verbraucherinformationen auszuhändigen. Das dürfte schon einige besondere Schwierigkeiten für den Versicherungsvertrieb mit sich bringen. Noch schlimmer wird es allerdings, weil das neue VVG eine rechtzeitige Aushändigung der Unterlagen vor Antragsstellung verlangt. 'Rechtzeitig' ist ein rechtlich ziemlich unbestimmbarer Begriff. Hier werden wohl erst die Gerichte entscheiden, was denn nun 'rechtzeitig' ist. Z. Zt. kursieren Gerüchte, daß man von einer 'Rechtzeitigkeit' nur dann ausgehen kann, wenn zwischen Aushändigung der Unterlagen und der Antragsstellung mindestens drei Tage vergangen sind. Das bedeutet: Für jeden Vertrag mindestens zwei Termine mit dem Kunden vereinbaren...
Grob fahrlässig
Bisher war der Versicherer von der Pflicht zur Leistung frei, wenn er dem Kunden eine grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalles nachweisen konnte. In Zukunft soll der Versicherer die Leistung nur noch um den Prozentsatz kürzen können, der dem Verschuldensgrad entspricht.
Kündigung von Versicherungsverträgen
Das neue VVG schafft ein unabdingbares Kündigungsrecht zum Ablauf des dritten Vertragsjahres. Grundsätzlich sollen jedoch die beiden Vertragspartner weiterhin eine freie Wahl der Vertragsdauer haben.
Die vorvertragliche Anzeigepflicht
Wonach der Versicherer nicht explizit schriftlich gefragt hat, ist uninteressant! Das Risiko für den Kunden, was er denn letzendlich wirklich angeben muß und was nicht, entfällt.
Die Unteilbarkeit der Prämie
Sie entfällt! Wird in Zukunft ein Versicherungsvertrag während des Vertragsjahres aufgehoben, muß der Kunde die Prämie auch nur bis zu diesem Tage zahlen.
Die vorläufige Deckung
Die vorläufige Deckungszusage wird Vertragsbestandteil, wenn Bezug auf die AVB genommen wird. Übrigens: Bisher war die vorläufige Deckungszusage nicht Bestandteil des alten VVG.
Nichtzahlung der Erstprämie
Der Versicherer kann nicht mehr vom Vertrag zurücktreten, wenn der Versicherungsnehmer den Zahlungsverzug nicht zu verantworten hat.
Verjährung
Die Verjährungs- und Ausschlußfristen werden dem Zivilrecht angepasst. D.h., es gibt eine einheitliche Verjährungsfrist von drei Jahren. Die alte Regelung, nach der der Kunde spätestens nach 6 Monaten Klage auf Versicherungsleistung führen musste, entfällt damit.
Das neue Versicherungsvertragsgesetz wird noch viel Arbeit mit sich bringen. Bis die ganzen neuen Regelungen in die IT-Systeme der Versicherer eingearbeitet sind, fließt noch viel Wasser den Rhein herunter. Es ist wohl auch zu befürchten, daß die Angebotsvielfalt der Produkte am Markt abnehmen wird. Die neuen Regelungen erschweren die Kalkulationsgrundlagen der Versicherer.
Freitag, August 24, 2007
BesteAuktion und Amprice heiraten
Die beiden Autionshäuser Amprice.de und Besteauktion. de fusionieren. Rückwirkend ab 01.01.2007 übernimmt die Amprice GmbH die BesteAuktion Internet KG. Beide Auktionshäuser waren bereits unter den TopTen der deutschen Auktionsplattformen vertreten. Durch den Zusammenschluß entsteht nun ein Portal mit rund 56.500 Mitgliedern, mehr als 25.000 Kategorien und 740.000 laufenden Angeboten.
Beide Auktionsplattformen ergänzen sich in ihren Angeboten perfekt und werden dadurch den Internetauktionshandel sicherlich in Zukunft bedeutend mitbestimmen.
Beide Auktionsplattformen ergänzen sich in ihren Angeboten perfekt und werden dadurch den Internetauktionshandel sicherlich in Zukunft bedeutend mitbestimmen.
Donnerstag, August 09, 2007
Ein Schritt nach vorn
Die MyWhitelist ist aus der Beta- in die Alphaphase übergetreten. Sicherlich: An manchen Stellen gibt es noch etwas zu drehen und zu schrauben, aber der Fortschritt ist ganz klar zu sehen und zu spüren.
Die Whitelist hat nur ein Ziel: Die Richtigen zu finden. Die, die zu einem passen. Die, auf die man sich verlassen kann. Die, die zu einem halten und mit denen man einfach gerne Geschäfte macht, weil man auch menschlich auf einer Linie liegt und in Sachen Haltung viele Gemeinsamkeiten hat. Die, auf die man sich freut.
Halten wir es mir dem irischen Sprichwort: Ein Fremder ist ein Freund, dem wir noch nicht begegnet sind.
Die Whitelist hat nur ein Ziel: Die Richtigen zu finden. Die, die zu einem passen. Die, auf die man sich verlassen kann. Die, die zu einem halten und mit denen man einfach gerne Geschäfte macht, weil man auch menschlich auf einer Linie liegt und in Sachen Haltung viele Gemeinsamkeiten hat. Die, auf die man sich freut.
Halten wir es mir dem irischen Sprichwort: Ein Fremder ist ein Freund, dem wir noch nicht begegnet sind.
Freitag, August 03, 2007
Ansichtskarten - Das Gemälde des kleinen Mannes?
Was man nicht alles Sammeln kann. Da gibt es Menschen, die sammeln mit Leidenschaft neue, ältere und ganz alte Ansichtskarten. Ich wollte es erst gar nicht glauben, weil wer schreibt den schon gerne Ansichtskarten... Aber die dann auch noch sammeln? Aufheben? Das ist doch Papiermüll, oder?
Und dann habe ich mich mal aufklären lassen und jetzt kann ich auch diese Faszination verstehen, die Ansichtskarten in sich tragen. Sie sind Zeitzeugen einer bereits vergangen Geschichte. Sie erzählen Geschichten. Sie zeigen Bilder aus einer Zeit, die niemand mehr kennt. Sie sind historische Dokumente.
Und nicht nur das: Während die Briefmarke die 'Aktie des kleinen Mannes ist, sind die Ansichtskarten die Gemälde des kleinen Mannes. D.h. sie stellen auch einen z.T. nicht unerheblichen Wert dar. Schnell werden einzelne Ansichtskarten auch mal mit 100,00 oder 200,00 Euro gehandelt. Einen recht interessanten Markt für Ansichtskarten findet man z.B. bei www.BesteAuktion.de. Dort werden doch regelmäßig rund 250.000 (!) Ansichtskarten angeboten.
Eine Riesenmenge, oder? Wer also ein bisschen Historie schnuppern will, sollte sich dort mal umschauen. Vielleicht schauen Sie einfach mal, ob es aus Ihrem Ort auch Ansichtskarten gibt. Und wahrscheinlich werden Sie dann feststellen, daß es auf diesen Karten Ansichten gibt, die es heute in Ihrem Ort gar nicht mehr gibt. Also ein echtes Stück Geschichte.
Und dann habe ich mich mal aufklären lassen und jetzt kann ich auch diese Faszination verstehen, die Ansichtskarten in sich tragen. Sie sind Zeitzeugen einer bereits vergangen Geschichte. Sie erzählen Geschichten. Sie zeigen Bilder aus einer Zeit, die niemand mehr kennt. Sie sind historische Dokumente.
Und nicht nur das: Während die Briefmarke die 'Aktie des kleinen Mannes ist, sind die Ansichtskarten die Gemälde des kleinen Mannes. D.h. sie stellen auch einen z.T. nicht unerheblichen Wert dar. Schnell werden einzelne Ansichtskarten auch mal mit 100,00 oder 200,00 Euro gehandelt. Einen recht interessanten Markt für Ansichtskarten findet man z.B. bei www.BesteAuktion.de. Dort werden doch regelmäßig rund 250.000 (!) Ansichtskarten angeboten.
Eine Riesenmenge, oder? Wer also ein bisschen Historie schnuppern will, sollte sich dort mal umschauen. Vielleicht schauen Sie einfach mal, ob es aus Ihrem Ort auch Ansichtskarten gibt. Und wahrscheinlich werden Sie dann feststellen, daß es auf diesen Karten Ansichten gibt, die es heute in Ihrem Ort gar nicht mehr gibt. Also ein echtes Stück Geschichte.
Freitag, Juli 27, 2007
Heute schon gedopt?
Irgendwie habe ich in diesen Zeiten das Gefühl, daß man nicht richtig dazu gehört, wenn man nicht täglich mindestens eine Portion Testosteron einwirft, sich frisch püriertes Eigenblut spritzt oder besser noch den eigenen Lebenssaft mit tierischen Körperflüssigkeiten verdünnt.
Geht es Euch genauso?
Aber man muß ja nicht bei jedem Hype mitmachen, oder? ;-)
Aber mal ehrlich. Wie ist es zu verstehen, daß sich Spitzensportler immer wieder dazu hinreißen lassen irgendwelche verbotenen Stoffe einzuwerfen? Da dopt sich ein Radsportler morgens vorm Start der schwierigen Bergetappe, rast dann voller Elan aufs Siegertreppchen - wohlwissend, daß er jetzt seinen Urin abgeben darf - und wundert sich dann das er auffliegt... Ziemlich suspekt, oder?
Die einzige Erklärung die mir dazu einfällt: Mit der Einnahme der Dopingmittel geht auch eine Art Realitätsverlust einher. Das muß wohl eine ähnliche Reaktion sein, wie bei dem Fußballtrainer, der sich fleißig weißen Schnee durch die Nase zieht und dann den Ermittlungsbehörden einen Teil seines Haupthaares zu Testzwecken zur Verfügung stellt.
Es wird wohl immer Dinge geben, die sich mir nicht richtig erschließen. Wir leben schon in einer komischen Zeit.
Geht es Euch genauso?
Aber man muß ja nicht bei jedem Hype mitmachen, oder? ;-)
Aber mal ehrlich. Wie ist es zu verstehen, daß sich Spitzensportler immer wieder dazu hinreißen lassen irgendwelche verbotenen Stoffe einzuwerfen? Da dopt sich ein Radsportler morgens vorm Start der schwierigen Bergetappe, rast dann voller Elan aufs Siegertreppchen - wohlwissend, daß er jetzt seinen Urin abgeben darf - und wundert sich dann das er auffliegt... Ziemlich suspekt, oder?
Die einzige Erklärung die mir dazu einfällt: Mit der Einnahme der Dopingmittel geht auch eine Art Realitätsverlust einher. Das muß wohl eine ähnliche Reaktion sein, wie bei dem Fußballtrainer, der sich fleißig weißen Schnee durch die Nase zieht und dann den Ermittlungsbehörden einen Teil seines Haupthaares zu Testzwecken zur Verfügung stellt.
Es wird wohl immer Dinge geben, die sich mir nicht richtig erschließen. Wir leben schon in einer komischen Zeit.
Montag, Juli 23, 2007
Harry Potter Mania
Wer versteht es? Wer erklärt es mir? Wer zeigt mir den 'Zauber'?
Seit neustem ist der neue und wohl auch letzte Band der Harry Potter Saga in den Buchhandlungen zu erwerben. Tausende von Menschen campieren nächtelang vor den Buchhandlungen um eines der ersten Exemplare zu erwischen. Nicht nur das sie sämtliche Witterungen über sich ergehen lassen, nein, sie verkleiden sich auch noch um ihrem Idol am nächsten zu sein.
Wer und warum tut sich so etwas an? Was ist das Besondere an diesem kleinen, häßlichen Zauberlehrling? Klappt es wirklich? Hat Harry Potter die Menschheit verhext? Oder gibt es noch ein kleines, entferntes Dorf in Gallien (oder sonstwo), daß sich der Harry Potter Mania entzieht?
Fragen über Fragen, die für mich wohl nie vernünftig beantwortet werden können.
Seit neustem ist der neue und wohl auch letzte Band der Harry Potter Saga in den Buchhandlungen zu erwerben. Tausende von Menschen campieren nächtelang vor den Buchhandlungen um eines der ersten Exemplare zu erwischen. Nicht nur das sie sämtliche Witterungen über sich ergehen lassen, nein, sie verkleiden sich auch noch um ihrem Idol am nächsten zu sein.
Wer und warum tut sich so etwas an? Was ist das Besondere an diesem kleinen, häßlichen Zauberlehrling? Klappt es wirklich? Hat Harry Potter die Menschheit verhext? Oder gibt es noch ein kleines, entferntes Dorf in Gallien (oder sonstwo), daß sich der Harry Potter Mania entzieht?
Fragen über Fragen, die für mich wohl nie vernünftig beantwortet werden können.
Montag, Juli 16, 2007
MyWhitelist - Eine Idee nimmt Formen an
Manchmal sind Ideen so verrückt, daß sie funktionieren können.
Es begann am 07.07. um 17:17 Uhr. Auch ein bisschen verrückt, oder? Tausende haben an diesem Datum geheiratet; Christof Hintze und Andreas Tasch aber haben in diesem Moment ihr Baby aus der Taufe gehoben.
Aber was soll daran schon verrückt sein? Nun, kennen Sie ein Businessempfehlungstool das auf Emotionen beruht? Wahrscheinlich nicht, aber genau das ist MyWhitelist. Ein Empfehlungstool, das Menschen zusammen bringt, die zusammen gehören. MyWhitelist basiert ausschließlich auf Werten wie Freundschaft, sehr guter Bekanntschaft, Sympathie, Bewunderungund hoher Wertschätzung. "Sich gut riechen können" drückt die starke Verbundenheit von Gleichgesinnten aus.
Ob es funktionieren kann? Nun, eine Userin berichtet bereits am 09.07. von sechs (!) werthaltigen Anfragen, die über MyWhitelist generiert werden konnten. Ein Einzelfall? Sicher zu diesem frühen Zeitpunkt, aber lassen Sie uns schauen, wie sich die Zukunft entwickelt. Jedes Baby braucht Zeit um Laufen zu lernen...
Ich wünsche MyWhitelist auf jeden Fall alles Gute und den Usern viele gute Erfahrungen.
Es begann am 07.07. um 17:17 Uhr. Auch ein bisschen verrückt, oder? Tausende haben an diesem Datum geheiratet; Christof Hintze und Andreas Tasch aber haben in diesem Moment ihr Baby aus der Taufe gehoben.
Aber was soll daran schon verrückt sein? Nun, kennen Sie ein Businessempfehlungstool das auf Emotionen beruht? Wahrscheinlich nicht, aber genau das ist MyWhitelist. Ein Empfehlungstool, das Menschen zusammen bringt, die zusammen gehören. MyWhitelist basiert ausschließlich auf Werten wie Freundschaft, sehr guter Bekanntschaft, Sympathie, Bewunderungund hoher Wertschätzung. "Sich gut riechen können" drückt die starke Verbundenheit von Gleichgesinnten aus.
Ob es funktionieren kann? Nun, eine Userin berichtet bereits am 09.07. von sechs (!) werthaltigen Anfragen, die über MyWhitelist generiert werden konnten. Ein Einzelfall? Sicher zu diesem frühen Zeitpunkt, aber lassen Sie uns schauen, wie sich die Zukunft entwickelt. Jedes Baby braucht Zeit um Laufen zu lernen...
Ich wünsche MyWhitelist auf jeden Fall alles Gute und den Usern viele gute Erfahrungen.
Dienstag, Juni 12, 2007
K.O. durch schlechte Zahlungsmoral
Sie wollen nicht K.O. gehen? Dann sorgen Sie für eine gute Zahlungsmoral in Ihrer Kundschaft. Jeden Tag sterben gute Unternehmen, weil die Zahlungsmoral ihrer Kunden sie in existentielle Liquiditätsengpässe bringt.
Nur Sie als Unternehmer können durch ein professionelles Forderungsmanagement gegensteuern. Und: Das Forderungsmanagement beginnt nicht erst, wenn zu spät ist! Mit dem Forderungsmanagement müssen Sie sich schon befassen, bevor Sie Ihren potentiellen Kunden überhaupt kennen.
Bitte machen Sie sich Gedanken zu Ihrem Forderungsmanagement: nicht morgen, nicht heute sondern JETZT!
Nur Sie als Unternehmer können durch ein professionelles Forderungsmanagement gegensteuern. Und: Das Forderungsmanagement beginnt nicht erst, wenn zu spät ist! Mit dem Forderungsmanagement müssen Sie sich schon befassen, bevor Sie Ihren potentiellen Kunden überhaupt kennen.
Bitte machen Sie sich Gedanken zu Ihrem Forderungsmanagement: nicht morgen, nicht heute sondern JETZT!
Mittwoch, September 27, 2006
Aus OpenBC wird Xing
Wie durch die detektivische Leistung eines Bloggers jetzt vorzeitig bekannt wurde, wird die bekannte Businesscommunity OpenBC umbenannt in Xing.
Seitdem diese Information durchgesickert ist, hagelt es Gerüchte und Kritik von allen Seiten. Hier kurz die offizielle Information des OpenBC CEO´s Lars Hinrichs:
Von einer offenen Kommunikation zwischen den Betreibern und Usern kann man in diesen Fall wohl wirklich nicht mehr sprechen.
Nunja, letztendlich bleibt uns in diesem Fall nur abzuwarten, wei sich diese Geschichte weiterentwickelt. Ich persönlich hoffe, daß der Grundgedanke einer reinen Businesscommunity erhalten bleibt...
Seitdem diese Information durchgesickert ist, hagelt es Gerüchte und Kritik von allen Seiten. Hier kurz die offizielle Information des OpenBC CEO´s Lars Hinrichs:
Dear all,Diese Stellungnahme von Lars Hinrichs hat aber die ganze Diskussion wohl eher noch angeheizt anstatt sie zu besänftigen. Neben vielen kontroversen Meinungen im Bezug auf den neuen Namen, der offensichtlich auch in der chinesischen Aussprache zu unterschiedlichen Deutungen führt, wird insbesondere über die Frage diskutiert inwieweit OpenBC wirklich noch 'open' ist.
vielen Dank für Ihre angeregte Diskussion. Sowohl das negative, als auch das positive Feedback ist mir sehr wichtig. Sie nehmen als aktives für openBC/XING eine entscheidende Rolle ein: Sie beleben die Plattform, schaffen Mehrwerte für die anderen Nutzer und natürlich auch für sich selbst.
Als ich mit openBC angefangen habe, war es eine 1 Mann Firma mit 4 externen Programmierern. Heute, fast 3 Jahre später, sind wir in Hamburg fast 50 Mitarbeiter mit 17 unterschiedlichen Nationalitäten und auch epublica ist keine GbR mehr, sondern eine 15 Mitarbeiter starke GmbH.
Allzu viel kann und möchte ich der geplanten Kommunikation jetzt nicht vorweg nehmen. Es ist allerdings richtig, dass ich Sie so schnell wie es mir möglich ist, Sie weiter in die Kommunikation mit einbeziehe.
Unglücklicherweise wir bei den umfassenden Namensanmeldungen die WIPO (World Intellectual Property Organization) übersehen, die eine Suche nach Rechteinhabern zulässt. Remo Uherek hat in perfekter Detektiv Arbeit alle notwendigen Puzzles zurechtgelegt und so den Namen bereits vorab kommuniziert.
Warum der Name XING?
Wir bauen auf einen Namen, der im internationalen Wettbewerb funktioniert und bestehen kann. Im Chinesischen hat er eine tolle Bedeutung ("can do", "es ist möglich"), für uns Europäer ist er einfach, kurz und prägnant und auch im Englischen liegt die Bedeutung auf der Hand.
Der Name muss in vielerlei Hinsicht einfach sein. Wer erinnert sicher noch an AuctionWeb oder vielleicht Cadabra? Beide Firmen waren sehr erfolgreich, jedoch haben die jeweiligen Besitzer mit Hilfe des eines Namenswechsels zwei extrem erfolgreiche Marken aufgebaut: Ebay und Amazon. Wollen wir so hoch hinaus? Ich denke, es wäre vermessen das zu behaupten. Wir wollen wachsen, keine Frage.
Damit wir das tun können, müssen wir die bestehende Plattform und die Marke weiter entwickeln - und haben jetzt die einmalige Möglichkeit diese Chance zu ergreifen und auch zu nutzen. Wir werden sehr wahrscheinlich bereits Ende November mit dem neuen Design, verbesserter Nutzerführung unter dem neuen Namen XING an den Start gehen.
Wir haben openBC als Markennamen weltweit geschützt, jedoch sehen wir vermehrt CopyCats, die gewollt oder ungewollt auf der „BC“-Welle mitschwimmen (wollen). Uns wird es somit langfristig in die Situation bringen, mit dem jetzigen Namen kein klares Markenprofil aufzubauen. So gut er auch im deutschsprachigen Raum funktioniert, der Name ist mit dem was er zukünftig leisten kann bzw. soll limitiert.
Haben wir uns den neuen Namen ganz alleine ausgedacht?
Ja und nein. Die Idee zu dem Namen kam bereits 2003 während eines Gespräches zwischen Bill Liao und seiner Mutter auf, wir suchten jedoch den richtigen Zeitpunkt für den Launch. Mittlerweile konnten wir uns die Rechte, sowie die entsprechenden Domains erwerben. Bei der Entwicklung der Marke hat uns Thomas Gad (http://www.openbc.com/hp/thomas_gad) unterstützt, der unter anderen die Marken Nokia, SAS International entwickelt hat.
Wie sieht der Zeitplan aus?
Eigentlich haben wir geplant, unsere Mitglieder am Donnerstag mit einer umfassenden Kommunikation zu überraschen. Mit einigen Interviews und Blog-Einträgen haben wir den Weg über die letzten Monate und Wochen bereits etwas ebnen können.
Mit direkter Kommunikation, Blog-Einträgen, Pressemitteilungen und der Microsite auf www.xing.com - die erste Blicke auf die neue Plattform zulässt - werden wir diese Woche im Dialog bleiben.
Bedenken Sie bitte immer, dass wir insbesondere in diesem Fall Wert darauf legen, alles in 16 Sprachen und zielgruppenorientiert zu kommunizieren.
Wir, stellvertretend durch Silke Schippmann und Justin Jowett, stehen mit Ihnen im Dialog. Nur durch diesen Dialog können wir bestehende Prozesse optimieren und die Plattform spürbar verbessern.
Gruss, Lars Hinrichs
Von einer offenen Kommunikation zwischen den Betreibern und Usern kann man in diesen Fall wohl wirklich nicht mehr sprechen.
Nunja, letztendlich bleibt uns in diesem Fall nur abzuwarten, wei sich diese Geschichte weiterentwickelt. Ich persönlich hoffe, daß der Grundgedanke einer reinen Businesscommunity erhalten bleibt...
Freitag, September 22, 2006
Mietfactoring - Eine Lösung
Mietnomaden sind die Geißel der Vermieter. Der Eigentümerverband Haus-und-Grund berichtet von über 2 Mrd. Euro Mietrückständen. Die aktuelle Tagespresse berichtet fast täglich über Mietnomaden und Mietbetrüger.
Eine Lösung für dieses Problem ist das Mietfactoring, dass Ihnen das Vermieterrisiko abnimmt. Und das nicht nur für große Immobiliengesellschaften sondern auch für den Privatvermieter.
Das Mietfactoring übernimmt das Ausfallrisiko der Miete und im Ernstfall auch die Räumungs- und Renovierungskosten der Immobilie. Selbstverständlich gehört auch eine umfassende Bonitätsprüfung des Mieters zum Aufgabenbereich des Factors.
Die Vorteile des Mietfactoring liegen auf der Hand: Der Vermieter erhält regelmäßig und sicher seine Mieteinnahmen. Der Stress im Umgang mit den Mietern verbleibt beim Factor und die Kosten können steuerlich geltend gemacht werden.
Wenn der Gesetzgeber schon keine handfesten Lösungen gegen Mietnomaden bereit hält, ist das Mietfactoring sicher eine überdenkenswerte Hilfestellung gegen diese Geißel der Vermieter.
Eine Lösung für dieses Problem ist das Mietfactoring, dass Ihnen das Vermieterrisiko abnimmt. Und das nicht nur für große Immobiliengesellschaften sondern auch für den Privatvermieter.
Das Mietfactoring übernimmt das Ausfallrisiko der Miete und im Ernstfall auch die Räumungs- und Renovierungskosten der Immobilie. Selbstverständlich gehört auch eine umfassende Bonitätsprüfung des Mieters zum Aufgabenbereich des Factors.
Die Vorteile des Mietfactoring liegen auf der Hand: Der Vermieter erhält regelmäßig und sicher seine Mieteinnahmen. Der Stress im Umgang mit den Mietern verbleibt beim Factor und die Kosten können steuerlich geltend gemacht werden.
Wenn der Gesetzgeber schon keine handfesten Lösungen gegen Mietnomaden bereit hält, ist das Mietfactoring sicher eine überdenkenswerte Hilfestellung gegen diese Geißel der Vermieter.
Montag, Juli 17, 2006
Krieg im Libanon
Die Geschichte wiederholt sich. Die Dummheit stirbt nicht aus.
Bereits im Jahre 1982 marschierten israelische Truppen in den Libanon. Damals um die PLO aus dieser Region zu vetreiben. Fast 20 Jahre und unzählige Tote später, mußten die Israelis das Feld räumen.
Und heute beginnt der Wahnsinn wieder. Haben die Israelis nichts gelernt? Wieder sterben Unschuldige, wieder wird Hass gesät und wieder eine Militäraktion die nichts als Tränen hinterlassen wird. Auf beiden Seiten!
Schon jetzt, wenige Tage nach Beginn der Militäraktion, stellt sich doch die Frage: Wer hat diese Aggression begonnen? Wer war zuerst da: Das Huhn oder das Ei? Die Israelis begründen die Militäraktion mit der Entführung Ihrer Soldaten und des Katjuscha-Raketenbeschusses von Nordisrael. Aber war der Raketenbeschuss nicht erst die Gegenreaktion auf die unverhältnismäßige Militäraktion von Israel? Darf man ein Land niederbrennen, nur weil man dort die Entführer von zwei Soldaten vermutet? Der Krieg kostete bis heute im Libanon 196 Menschen das Leben, in Israel 24. Sind 120 Tote noch verhältnismäßig?
Sorry liebe Israelis, aber mit Militäraktionen kann man keine Regionen befrieden. Ihr könnt noch soviele Bomben abwerfen und Raketen abfeuern, Frieden schafft man nur ohne Waffen. Alle Militäraktionen dieser Art sind gescheitert:
Schade, daß Ihr aus diesen Geschichten nichts gelernt habt.
Nicht, daß man mich hier mißversteht: Nicht nur Israel, sondern auch die Hisbollah, die Hamas, die PLO und alle anderen Aggressoren haben Schuld auf sich geladen. Fragt Eure Völker, ob sie Söhne und Töchter, Mütter und Väter sterben sehen wollen. Und sollte die Antwort - wie ich erwarte - 'NEIN' lauten, setzt Euch zusammen an einen Tisch und löst Eure Kontroversen wie erwachsene Menschen.
Bereits im Jahre 1982 marschierten israelische Truppen in den Libanon. Damals um die PLO aus dieser Region zu vetreiben. Fast 20 Jahre und unzählige Tote später, mußten die Israelis das Feld räumen.
Und heute beginnt der Wahnsinn wieder. Haben die Israelis nichts gelernt? Wieder sterben Unschuldige, wieder wird Hass gesät und wieder eine Militäraktion die nichts als Tränen hinterlassen wird. Auf beiden Seiten!
Schon jetzt, wenige Tage nach Beginn der Militäraktion, stellt sich doch die Frage: Wer hat diese Aggression begonnen? Wer war zuerst da: Das Huhn oder das Ei? Die Israelis begründen die Militäraktion mit der Entführung Ihrer Soldaten und des Katjuscha-Raketenbeschusses von Nordisrael. Aber war der Raketenbeschuss nicht erst die Gegenreaktion auf die unverhältnismäßige Militäraktion von Israel? Darf man ein Land niederbrennen, nur weil man dort die Entführer von zwei Soldaten vermutet? Der Krieg kostete bis heute im Libanon 196 Menschen das Leben, in Israel 24. Sind 120 Tote noch verhältnismäßig?
Sorry liebe Israelis, aber mit Militäraktionen kann man keine Regionen befrieden. Ihr könnt noch soviele Bomben abwerfen und Raketen abfeuern, Frieden schafft man nur ohne Waffen. Alle Militäraktionen dieser Art sind gescheitert:
- die Russen in Tschechenien
- die Amerikaner in Afghanistan
- die Amerikaner im Irak
- ihr im Libanon
- u.v.m.
Schade, daß Ihr aus diesen Geschichten nichts gelernt habt.
Nicht, daß man mich hier mißversteht: Nicht nur Israel, sondern auch die Hisbollah, die Hamas, die PLO und alle anderen Aggressoren haben Schuld auf sich geladen. Fragt Eure Völker, ob sie Söhne und Töchter, Mütter und Väter sterben sehen wollen. Und sollte die Antwort - wie ich erwarte - 'NEIN' lauten, setzt Euch zusammen an einen Tisch und löst Eure Kontroversen wie erwachsene Menschen.
Mittwoch, Juni 28, 2006
Bruno der Braunbär ist tot
Der in den letzten Wochen durch Bayern und Tirol streunende Braunbär ist erschossen worden. Nun soll er ausgestopft werden und im 'Museum für Mensch und Natur' ausgestellt werden. Schade, daß wir Tiere erschiessen müssen um sie dann der Nachwelt im Museum zeigen zu können. Meines Erachtens sollte sich dieses Museum schämen, wenn es den Bären wirklich ausstellt. Ein Museum, daß sich 'für Mensch und Natur' nennt, sollte soviel Rückrat beweisen und den verwerflichen Abschuss dieses Bären nicht auch noch unterstützen, bzw. davon profitieren wollen.
Angeordnet wurde der Abschuß des Bären von dem - mit offensichtlicher Unkenntnis geschlagenen - Umweltminister aus Bayern. Aus dessen Hause wurde aus einem ganz normalen Wildtier ein Problem- oder Risikobär gemacht. Nach meiner Kenntnis hat sich Bruno nicht ein einziges Mal gegenüber einem Menschen gefährlich gezeigt. Weshalb ist er dann ein Risikobär? Weil er Schafe und Hühner tötet? Das liegt doch wohl in der Natur dieses Tieres und stellt keine Abnormität dar.
Für den bayrischen Umweltminister scheint nur das zu Umwelt und Natur zu gehören, was er selber einrichten und beeinflussen kann. Nur so sind offensichtlich die Angebote und Hinweise auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz zu verstehen. Dort beschränkt man sich zum Thema 'Freizeit und Natur' hauptsächlich auf das Ausweisen von Radwegen, Geo-Lehrpfaden, Gartenschauen und Urlaub auf dem Bauernhof.
Herr Minister Schnappauf, wenn das Ihr Verständnis von Natur ist, empfehle ich Ihnen:
Viel besser hätte sich auf dieser Website der Hinweis darauf gemacht, daß längst in Deutschland ausgestorbene Wildtiere wieder eine Heimat in Deutschland finden. Damit hätten Sie sich ein Denkmal als Umweltminister setzen können Herr Schnappauf.
So aber, haben Sie sich bis auf die Knochen blamiert und sollten sich dafür schämen.
Angeordnet wurde der Abschuß des Bären von dem - mit offensichtlicher Unkenntnis geschlagenen - Umweltminister aus Bayern. Aus dessen Hause wurde aus einem ganz normalen Wildtier ein Problem- oder Risikobär gemacht. Nach meiner Kenntnis hat sich Bruno nicht ein einziges Mal gegenüber einem Menschen gefährlich gezeigt. Weshalb ist er dann ein Risikobär? Weil er Schafe und Hühner tötet? Das liegt doch wohl in der Natur dieses Tieres und stellt keine Abnormität dar.
Für den bayrischen Umweltminister scheint nur das zu Umwelt und Natur zu gehören, was er selber einrichten und beeinflussen kann. Nur so sind offensichtlich die Angebote und Hinweise auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz zu verstehen. Dort beschränkt man sich zum Thema 'Freizeit und Natur' hauptsächlich auf das Ausweisen von Radwegen, Geo-Lehrpfaden, Gartenschauen und Urlaub auf dem Bauernhof.
Herr Minister Schnappauf, wenn das Ihr Verständnis von Natur ist, empfehle ich Ihnen:
Nehmen Sie Ihren Hut!
Viel besser hätte sich auf dieser Website der Hinweis darauf gemacht, daß längst in Deutschland ausgestorbene Wildtiere wieder eine Heimat in Deutschland finden. Damit hätten Sie sich ein Denkmal als Umweltminister setzen können Herr Schnappauf.
So aber, haben Sie sich bis auf die Knochen blamiert und sollten sich dafür schämen.
Montag, Mai 22, 2006
Sind streikende Ärzte Mörder?
Rechtlich betrachtet sicher nicht. Obwohl einige Merkmale des Mord-Begriffs auf streikende Ärzte übertragbar sind.
§ 211 (2) StGB sagt zu Mord:
§ 211 (2) StGB sagt zu Mord:
- Mörder ist,
wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet.
Nun stelle ich mir vor, daß nur ein einziger Patient vorzeitig ableben muß, weil ein paar Ärzte meinen, eine Gehaltserhöhung von 30% durch Streiks durchsetzen zu müssen. Damit dürfte Tatbestand der Habgier auf jeden Fall erfüllt sein. Natürlich wird man keinem Arzt Heimtücke oder Grausamkeit nachweisen können und damit fällt der Vorwurf des Mordes aus rechtlicher Sicht auch schon. Unter rein moralischen Gesichtspunkten betrachte ich das allerdings etwas anders. Ich frage mich, wie ein Arzt mit dem Gefühl umgeht, zu wissen, daß ein Mensch gestorben ist, weil er pfeifend und Plakate tragend durch die Stadt gezogen ist.
Mir ist klar, daß der Titel und die Einführung dieses Postings recht provokativ sind. Ich erwarte aber, daß die streikenden Ärzte sich auch mal wieder auf das besinnen, weshalb sie diesen Beruf gewählt haben. Vielleicht sollte jeder streikende Arzt sich einfach nochmal 5 Minuten Zeit nehmen (die haben sie ja jetzt...) und sich den Hippokratischen Eid bzw. das Genfer Gelöbnis zu Gemüte führen.
So heißt es unter anderem dort:
Ich werde meinen Beruf gewissenhaft und würdig ausüben...
Die Gesundheit meines Patienten wird meine erste Sorge sein...
Ich werde das menschliche Leben von der Empfängnis an bedingungslos achten...
Die Gesundheit meines Patienten wird meine erste Sorge sein...
Ich werde das menschliche Leben von der Empfängnis an bedingungslos achten...
Nirgendwo konnte ich einen Zusatz lesen, der so ähnlich lautete wie :
... nur solange das Geld stimmt...
Ich kann verstehen, daß einige Ärzte mit ihrer beruflichen und finanziellen Situation nicht zufrieden sind. Dies rechtfertigt aber m. E. nicht, daß auch nur ein einziger Patient länger leiden muß oder aufgrund einer verschlechterten Versorgung nur einen einzigen Tag früher verstirbt.
Raser und Drängler auf deutschen Autobahnen
Wer kennt sie nicht, die ständigen Drängler und Raser auf unseren Autobahnen. Sicherlich hat jeder eine Geschichte über diese "Verrückten" zu erzählen. Nicht das ich ich ein Kind von Traurigkeit wäre, wo es geht bin ich auch gerne mit 200 und mehr km/h unterwegs, aber Drängler sind m. E. eine Katastrophe für unseren Straßenverkehr. Ich kann zwar deren "Anliegen" verstehen, aber die Gefahren denen sie sich und anderen aussetzen wiegen eine minimale Zeitersparnis einfach nicht auf. Natürlich nervt auch mich die ständig steigende Verkehrsdichte, rechte Fahrbahnen die mit unzähligen LKW´s verstopft sind und Verkehrsteilnehmer die mit stoischer Ruhe die linke Fahrbahn blockieren, weil sie glauben sie wären der Nabel der Welt. Aber nichts davon entschuldigt die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer!
Das die Bundesregierung nun allerdings die Bußgeldandrohungen weiter in die Höhe schrauben will, bringt m.E. garnichts. Solange nicht auch entsprechend kontrolliert wird, sind solche Maßnahmen zum Scheitern verurteilt. Wir brauchen keine höheren Strafen, sondern Kontrollen, die die bestehen Regelungen effektiv umsetzen.
Lösungen für einen verbesserten Verkehrsfluss liegen nicht in Bußgeldkatalogen, sondern in einem Ausbau unseres Straßennetzes und einer wettbewerbsorientierten Förderung des Schienenverkehres.
Das die Bundesregierung nun allerdings die Bußgeldandrohungen weiter in die Höhe schrauben will, bringt m.E. garnichts. Solange nicht auch entsprechend kontrolliert wird, sind solche Maßnahmen zum Scheitern verurteilt. Wir brauchen keine höheren Strafen, sondern Kontrollen, die die bestehen Regelungen effektiv umsetzen.
Lösungen für einen verbesserten Verkehrsfluss liegen nicht in Bußgeldkatalogen, sondern in einem Ausbau unseres Straßennetzes und einer wettbewerbsorientierten Förderung des Schienenverkehres.
Dienstag, März 07, 2006
Werden wir Fußballweltmeister?
Ehrlich gesagt ich weiß es nicht. Aber wissen kann es zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich auch noch niemand.
Mit Verwunderung stelle ich aber zur Zeit fest, wie wichtig dieses Thema offensichtlich von vielen Leuten genommen wird. Da wird ein Bundestrainer Jürgen Klinsmann von der Presse und einem ganzen Haufen angeblicher Experten - allen voran der "Kaiser" Franz Beckenbauer - sprichwörtlich niedergeknüppelt, weil die von ihm betreute Mannschaft ein Fußballspiel verloren hat. Da sind nach einem verlorenen Spiel alle vorhergehenden Erfolge vergessen. Dieses eine Spiel läßt angeblich Rückschlüsse auf die mageren Chancen der Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft zu.
Und nicht die ganzen Sportexperten "treiben hier eine Sau durchs Dorf", sondern auch eine ganze Reihe Politiker muss sich jetzt in Dinge einmischen, die sie für populär halten. Ein schönes Zitat hierzu vom Grünen-Vorstandsmitglied Omid Nouripour:
In wohl keinem anderen Land der Welt wird derartig verbissen, polemisch und ungerecht mit verantwortlichen Managern und Trainern umgegangen. Ich vermute, daß es bei uns an der typisch deutschen Perfektion liegt, daß wir garkeine andere Möglichkeit als den Gewinn der Weltmeisterschaft in Betracht ziehen. Ich mag mich ja täuschen, aber die Hoffnung auf den Pokal haben auch noch eine ganze Menge weiterer Mannschaften.
Wir Deutschen sollten uns viel mehr darauf besinnen, daß das Ganze nur ein Spiel ist. Der Beste soll gewinnen. Und wenn man sich das Motto der Spiele "Zu Gast bei Freunden" genauer betrachtet, kann man einen unserer Gäste sicher zu einem Freund machen, indem man ihm den Titel schenkt. Stellt Euch mal vor, wir werden Weltmeister. Was sollen denn dann unsere Gäste denken? Meine Oma hat immer gesagt: Den Gast läßt man gewinnen...
Obwohl, es wäre schon schön, wenn "wir" wieder Weltmeister werden. "Wir" sind ja auch schon Papst. "Wir" sind Exportweltmeister.
Mit Verwunderung stelle ich aber zur Zeit fest, wie wichtig dieses Thema offensichtlich von vielen Leuten genommen wird. Da wird ein Bundestrainer Jürgen Klinsmann von der Presse und einem ganzen Haufen angeblicher Experten - allen voran der "Kaiser" Franz Beckenbauer - sprichwörtlich niedergeknüppelt, weil die von ihm betreute Mannschaft ein Fußballspiel verloren hat. Da sind nach einem verlorenen Spiel alle vorhergehenden Erfolge vergessen. Dieses eine Spiel läßt angeblich Rückschlüsse auf die mageren Chancen der Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft zu.
Und nicht die ganzen Sportexperten "treiben hier eine Sau durchs Dorf", sondern auch eine ganze Reihe Politiker muss sich jetzt in Dinge einmischen, die sie für populär halten. Ein schönes Zitat hierzu vom Grünen-Vorstandsmitglied Omid Nouripour:
"Es ist kaum erträglich, wie einzelne Abgeordnete sich ohne jede Qualifikation in Dinge einmischen, die sie für populär halten. Hier gelte das weltmeisterliche Sprichwort: Schweigen ist Gold!"
Wir Deutschen sollten uns viel mehr darauf besinnen, daß das Ganze nur ein Spiel ist. Der Beste soll gewinnen. Und wenn man sich das Motto der Spiele "Zu Gast bei Freunden" genauer betrachtet, kann man einen unserer Gäste sicher zu einem Freund machen, indem man ihm den Titel schenkt. Stellt Euch mal vor, wir werden Weltmeister. Was sollen denn dann unsere Gäste denken? Meine Oma hat immer gesagt: Den Gast läßt man gewinnen...
Obwohl, es wäre schon schön, wenn "wir" wieder Weltmeister werden. "Wir" sind ja auch schon Papst. "Wir" sind Exportweltmeister.
Wir sind Deutschland!
Und nicht nur Du und Ich!
Und nicht nur Du und Ich!
Vielleicht werden wir auch Fußballweltmeister... ;-)
Donnerstag, Februar 23, 2006
Angst vorm Sterben
Vor ein paar Tagen saßen wir mit einem befreundeten Ehepaar zusammen. Ich weiß garnicht mehr wie wir eigentlich auf das Thema kamen, aber es ging um die Angst vorm Sterben. Die Bekannte empfand dieses Thema als so "schlimm", daß sie kaum darüber sprechen konnte. Seit diesen Tagen versuche ich dieses Thema für mich abzuhandeln. Habe ich Angst vorm Sterben? Woher kommt eine solche Angst? Gibt es Gründe um Angst vorm Sterben zu haben?
Je länger ich darüber nachdenke, komme ich zu dem Ergebnis, daß man dieses Thema wahrscheinlich in zwei Themen trennen muß. Da ist einmal die Angst vor dem Tod, die Angst vor dem "Danach". Und die andere Seite ist der Weg des Sterbens.
Für den ersten Teil ist mir ganz klar: Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe keine Angst vor dem was nach meinem Leben kommen wird. Für mich ist das ein Weg in etwas Neues, etwas Unbekanntes. Genau wie im Leben freue ich mich auf alles Neue und auf all das, was es zu entdecken gibt.
Manche Leute haben vielleicht genau davor Angst, weil ihnen das Unbekannte Angst macht. Ähnlich einem Kind, das sich vor der Dunkelheit fürchtet. Vielleicht fürchten sie sich auch davor etwas im Leben zu verpassen, weil sie nicht mehr daran teilnehmen können.
Ich lebe jeden Tag so, daß ich nie das Gefühl haben könnte etwas verpasst zu haben. Ich genieße jeden Tag meines Lebens. Deshalb habe ich wahrscheinlich keine Angst vor dem Tod.
Der andere Teil der Thematik, die Angst vor dem Weg des Sterbens, ist eine ganz andere Sache. Wenn ich schon gehen muß, dann soll es auch schnell und schmerzlos sein. Man kann sicherlich Angst davor haben, daß man dem Tod in Raten gegenübertritt, daß das Sterben ein langwieriger Prozeß wird. Dieser Zeitraum zwischen Leben und Sterben soll für mich so kurz wie irgend möglich sein. Wenn ich einen Wunsch äußern könnte, halte ich es so wie Reinhard Mey in seinem Lied "Wie ein Baum, den man fällt":
Die größte Angst die mich in dieser ganzen Thematik jedoch befällt, ist die Frage, wie meine Umwelt mit meinem Tod umgeht. Ich habe Angst vor dem Schmerz, den meine Familie befällt, wenn ich einmal nicht mehr bin. Wie geht meine Frau damit um? Wieviel Schmerz verursache ich bei meiner kleinen Tochter? Kann ich es meinen Eltern antun, vor ihnen zu Sterben?
Es ist eine Art Schuldgefühl den Menschen gegenüber, die mich im Leben geliebt haben. Ihnen einen Schmerz - wenn auch ungewollt - zuzufügen, bereitet mir die größte Angst.
Nun muß aber auch Schluß sein mit diesen Gedanken. Denn jetzt lebe ich!
Je länger ich darüber nachdenke, komme ich zu dem Ergebnis, daß man dieses Thema wahrscheinlich in zwei Themen trennen muß. Da ist einmal die Angst vor dem Tod, die Angst vor dem "Danach". Und die andere Seite ist der Weg des Sterbens.
Für den ersten Teil ist mir ganz klar: Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe keine Angst vor dem was nach meinem Leben kommen wird. Für mich ist das ein Weg in etwas Neues, etwas Unbekanntes. Genau wie im Leben freue ich mich auf alles Neue und auf all das, was es zu entdecken gibt.
Manche Leute haben vielleicht genau davor Angst, weil ihnen das Unbekannte Angst macht. Ähnlich einem Kind, das sich vor der Dunkelheit fürchtet. Vielleicht fürchten sie sich auch davor etwas im Leben zu verpassen, weil sie nicht mehr daran teilnehmen können.
Ich lebe jeden Tag so, daß ich nie das Gefühl haben könnte etwas verpasst zu haben. Ich genieße jeden Tag meines Lebens. Deshalb habe ich wahrscheinlich keine Angst vor dem Tod.
Der andere Teil der Thematik, die Angst vor dem Weg des Sterbens, ist eine ganz andere Sache. Wenn ich schon gehen muß, dann soll es auch schnell und schmerzlos sein. Man kann sicherlich Angst davor haben, daß man dem Tod in Raten gegenübertritt, daß das Sterben ein langwieriger Prozeß wird. Dieser Zeitraum zwischen Leben und Sterben soll für mich so kurz wie irgend möglich sein. Wenn ich einen Wunsch äußern könnte, halte ich es so wie Reinhard Mey in seinem Lied "Wie ein Baum, den man fällt":
Wenn‘s wirklich gar nicht anders geht,
Wenn mein Schrein schon beim Schreiner steht,
Wenn der so hastig daran sägt, als käm‘s auf eine Stunde an,
Wenn jeder Vorwand, jede List,
Ihm zu entgeh‘n, vergebens ist,
Wenn ich, wie ich‘s auch dreh‘ und bieg‘, den eig‘nen Tod nicht schwänzen kann,
Sich meine Blätter herbstlich färben,
Wenn‘s also wirklich angeh‘n muß,
Hätt‘ ich noch einen Wunsch zum Schluß:
Ich möcht‘ im Stehen sterben.
Wie ein Baum, den man fällt,
Eine Ähre im Feld,
Möcht‘ ich im Stehen sterben.
Wenn ich dies Haus verlassen soll,
Fürcht‘ ich, geht das nicht würdevoll,
Ich habe viel zu gern gelebt,
Um demutsvoll bereitzusteh‘n.
Die Gnade, die ich mir erbitt‘,
Ich würd‘ gern jenen letzten Schritt,
Wenn ich ihn nun mal gehen muß,
Auf meinen eig‘nen Füßen geh‘n,
Eh‘ Gut und Böse um mich werben,
Eh‘ noch der große Streit ausbricht,
Ob Fegefeuer oder nicht,
Möcht‘ ich im Stehen sterben.
Wie ein Baum, den man fällt,
Eine Ähre im Feld,
Möcht‘ ich im Stehen sterben.
Ohne zu ahnen, welche Frist
Mir heute noch gegeben ist,
Ohne das Flüstern wohlvertrauter Stimmen vor der Zimmertür,
Ohne zu ahnen, was man raunt,
Zum Schluß nur unendlich erstaunt,
Wenn ich Freund Hein wie einen eis‘gen Luftzug um mich wehen spür‘.
Zum letzten Abgang, jenem herben,
Der mir so unsagbar schwerfällt,
Hätt‘ ich den leichtesten gewählt:
Ich möcht‘ im Stehen sterben.
Wie ein Baum, den man fällt,
Eine Ähre im Feld,
Möcht‘ ich im Stehen sterben.
Die größte Angst die mich in dieser ganzen Thematik jedoch befällt, ist die Frage, wie meine Umwelt mit meinem Tod umgeht. Ich habe Angst vor dem Schmerz, den meine Familie befällt, wenn ich einmal nicht mehr bin. Wie geht meine Frau damit um? Wieviel Schmerz verursache ich bei meiner kleinen Tochter? Kann ich es meinen Eltern antun, vor ihnen zu Sterben?
Es ist eine Art Schuldgefühl den Menschen gegenüber, die mich im Leben geliebt haben. Ihnen einen Schmerz - wenn auch ungewollt - zuzufügen, bereitet mir die größte Angst.
Nun muß aber auch Schluß sein mit diesen Gedanken. Denn jetzt lebe ich!
Montag, Februar 20, 2006
Radiowerbung kann auch schonmal geschmacklos sein
Eben stehe ich mit meinem Wagen an einer Ampel. Wie immer läuft das Radio. Normalerweise höre ich garnicht richtig zu, aber diesmal erregt doch etwas meine Aufmerksamkeit. Es läuft - wie ich später feststelle - ein Werbespot der Firma Kleenex.
Hier ein kurzes Gedächnisprotokoll. Ein Sprecher bringt folgenden Text:
In einer Zeit, in der ständig Bilder von Terror-Kids gezeigt werden, mag eine solche Werbung sicherlich Aufmerksamkeit erregen (bei mir ist es den Werbern auf jeden Fall gelungen). Der Erfolg dieser Werbung ist für mich jedoch auch klar: Ich werde keine Produkte kaufen, die es nötig haben, durch eine solche - meines Erachtens nach geschmacklose - Werbung Kunden zu gewinnen.
Hier ein kurzes Gedächnisprotokoll. Ein Sprecher bringt folgenden Text:
Die kleine Emilie ist vier Jahre alt. Emilie ist ein richtiger kleiner Engel.
»pause»
Gestern hat ihr Vater ihr das Töten beigebracht.
-jetzt eine kleine Musikeinblendung- und dann der Sprecher weiter:
Kleenex-Anti-Viren-Tücher töten 99 % der Erkältungsviren durch die Zitrus-Formel.
»pause»
Gestern hat ihr Vater ihr das Töten beigebracht.
-jetzt eine kleine Musikeinblendung- und dann der Sprecher weiter:
Kleenex-Anti-Viren-Tücher töten 99 % der Erkältungsviren durch die Zitrus-Formel.
In einer Zeit, in der ständig Bilder von Terror-Kids gezeigt werden, mag eine solche Werbung sicherlich Aufmerksamkeit erregen (bei mir ist es den Werbern auf jeden Fall gelungen). Der Erfolg dieser Werbung ist für mich jedoch auch klar: Ich werde keine Produkte kaufen, die es nötig haben, durch eine solche - meines Erachtens nach geschmacklose - Werbung Kunden zu gewinnen.
Im Tal der Wölfe
Und wieder ein Thema, daß die Gemüter erregt.
Da kommt ein Film aus der Türkei, der nicht das übliche Gut-Böse-Schema bedient. Diesmal ist der "Gute" kein Amerikaner, der die Welt vor dem "Bösen" rettet, sondern diesmal ist es ein türkischer Geheimagent, der schmutzige Machenschaften der Amerikaner im Irak aufdeckt und - einem Actionfilm entsprechend - seine Spuren der Rache hinterlässt.
Man kann diesem Filmgenre gegenüberstehen wie man will, manche finden soetwas unterhaltsam, andere nur brutal und einige vielleicht auch langweilig...
Doch dieser Film ist angeblich anders. Er zeigt halt nicht den heroischen Amerikaner, sondern einen muslimischen Geheimagenten, der gegen die USA zu Felde zieht. Und genau in diesem Moment wird aus diesem Film ein Politikum.
Da lässt sich der grüne EU-Abgeordnete Cem Özdemir auf Spiegel-Online dazu hinreißen diesen Film als "ein Film, der rassistische Einstellungen bedient" betiteln. Weiter heißt es:
Lieber Herr Özdemir, liebe Feuilletonisten: Ich habe Ihre Aufschreie vermisst, als die Rambo-Filmreihe lief.
Betrachten Sie den Film "Tal der Wölfe" doch einfach als das was es ist:
Da kommt ein Film aus der Türkei, der nicht das übliche Gut-Böse-Schema bedient. Diesmal ist der "Gute" kein Amerikaner, der die Welt vor dem "Bösen" rettet, sondern diesmal ist es ein türkischer Geheimagent, der schmutzige Machenschaften der Amerikaner im Irak aufdeckt und - einem Actionfilm entsprechend - seine Spuren der Rache hinterlässt.
Man kann diesem Filmgenre gegenüberstehen wie man will, manche finden soetwas unterhaltsam, andere nur brutal und einige vielleicht auch langweilig...
Doch dieser Film ist angeblich anders. Er zeigt halt nicht den heroischen Amerikaner, sondern einen muslimischen Geheimagenten, der gegen die USA zu Felde zieht. Und genau in diesem Moment wird aus diesem Film ein Politikum.
Da lässt sich der grüne EU-Abgeordnete Cem Özdemir auf Spiegel-Online dazu hinreißen diesen Film als "ein Film, der rassistische Einstellungen bedient" betiteln. Weiter heißt es:
Aber wer einen solchen Film produziert, der will nicht einfach unterhalten, sondern rechnet damit, dass er rassistische Einstellungen bedient und verstärkt und den Dialog erschwert.Ich frage mich ernsthaft, warum Herr Özdemir nicht solche Äußerungen von sich gegeben hat als die RAMBO-Filme liefen? Wollten diese Filme nicht auch einfach nur unterhalten, oder waren sie "besser", weil das Gut-Böse-Schema zu Gunsten der Amerikaner ausfiel? Ein Sylvester Stallone alias Rambo, der in den afghanischen Gebirgszügen russische Soldaten abschlachtet, der in den vietnamesischen Sumpfgebieten unzählige Asiaten ermordet scheint im Vergleich zum türkischen Geheimdienstler Polat Alemdar political correct gewesen zu sein.
Lieber Herr Özdemir, liebe Feuilletonisten: Ich habe Ihre Aufschreie vermisst, als die Rambo-Filmreihe lief.
Betrachten Sie den Film "Tal der Wölfe" doch einfach als das was es ist:
ein Film.
Freitag, Februar 17, 2006
Der Karikaturenstreit geht in die nächste Runde
Zweifelsohne waren die Mohammed-Karikaturen der dänischen Zeitung ein Griff daneben. Wie schon gesagt bin ich nicht der Meinung, daß grundsätzlich alles durch die Pressefreiheit gedeckt ist. Auch Journalisten müssen sich Gedanken über Moral, Ethik und die Befindlichkeiten der Menschen machen.
Doch jetzt zeigt sich, daß manche auch etwas über das Ziel hinausschiessen. Da druckt eine russische Zeitung eine Karikatur, in der sich Jesus, Moses, Mohammed und Buddha gemeinsam die Fernsehnachrichten ansehen und angesichts der Bilder von gewaltsamen Ausschreitungen die Köpfe schütteln und erklären: "Das haben wir ihnen aber nicht beigebracht!"
Und was ist die Folge der Karikatur? Richtig, die Zeitung wurde geschlossen und die verantwortlichen Redakteure entlassen. Begründung für die Schließung war: "Angesichts der derzeitigen schwierigen Beziehungen zwischen den Religionen weltweit wie in Russland, könne eine solche Darstellung weitere Konflikte und negative Folgen heraufbeschwören"
Sicherlich darf eine solche Übertreibung nicht ehrverletzend sein. Doch sollten sich die russischen Behörden ernsthafte Gedanken machen, ob sie hier nicht extrem weit über das Ziel hinausgeschossen sind. Solche Reaktionen könnten die radikalen Muslime in Zukunft in ihren Taten bestärken, weil sie ja nun sehen, daß ihre Handlungen zum Erfolg führen.
Wer so überspitzt auf solche harmlosen Karikaturen reagiert, der hat sich bereits zur Geisel der radikalen Muslime gemacht.
Nachtrag 20.02.2006: Schön passend zu diesem Thema, bin ich auf ein Zitat von Stanislaw Jerzy Lec gestoßen:
Doch jetzt zeigt sich, daß manche auch etwas über das Ziel hinausschiessen. Da druckt eine russische Zeitung eine Karikatur, in der sich Jesus, Moses, Mohammed und Buddha gemeinsam die Fernsehnachrichten ansehen und angesichts der Bilder von gewaltsamen Ausschreitungen die Köpfe schütteln und erklären: "Das haben wir ihnen aber nicht beigebracht!"
Und was ist die Folge der Karikatur? Richtig, die Zeitung wurde geschlossen und die verantwortlichen Redakteure entlassen. Begründung für die Schließung war: "Angesichts der derzeitigen schwierigen Beziehungen zwischen den Religionen weltweit wie in Russland, könne eine solche Darstellung weitere Konflikte und negative Folgen heraufbeschwören"
Leute, hackt es?
Unter Karikatur (von lat.: carrus = Karren, also: Überladung, und ital.: caricare = überladen, übertreiben) versteht man die komisch überzeichnete Darstellung von Menschen oder gesellschaftlichen Zuständen, häufig mit politischer Tendenz.
Sicherlich darf eine solche Übertreibung nicht ehrverletzend sein. Doch sollten sich die russischen Behörden ernsthafte Gedanken machen, ob sie hier nicht extrem weit über das Ziel hinausgeschossen sind. Solche Reaktionen könnten die radikalen Muslime in Zukunft in ihren Taten bestärken, weil sie ja nun sehen, daß ihre Handlungen zum Erfolg führen.
Wer so überspitzt auf solche harmlosen Karikaturen reagiert, der hat sich bereits zur Geisel der radikalen Muslime gemacht.
Nachtrag 20.02.2006: Schön passend zu diesem Thema, bin ich auf ein Zitat von Stanislaw Jerzy Lec gestoßen:
"Niemals wird die Satire Ihr Examen bestehen. In der Jury sitzen immer ihre Objekte."
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