Eine Woche Erholung...
Hach, war das schön.
Vor knapp drei Wochen kam meine Frau zu mir und erzählte, daß sie sich eine Woche Urlaub genommen hat. Und natürlich kam auch gleich die Frage: Was machen wir dann? So ist sie, die beste Ehefrau von allen: Sie nimmt sich Urlaub und ich darf mich dann um die Tagesplanung kümmern...
Und noch schlimmer: Ich habe nicht nur eine Frau zuhause, nein, auch noch die beste kleine Tochter, die man sich vorstellen kann.
Und denen muß ich beiden gerecht werden, wenn ich Urlaub planen will. Also wie immer: Ins Internet und nach Möglichkeiten gesucht. Und dort sprang es mir dann ins Auge: Urlaub auf dem Bauernhof! Warum eigentlich nicht? Meine Tochter wird sich freuen, weil sie den ganzen Tag um das Viehzeug (insbesondere die Pferde) herumschwänzeln kann und meine Frau kann ein wenig die Seele baumeln lassen.
Also kurz den Familienrat einberufen (ich bin natürlich nicht stimmberechtigt), und wenig später stand die Entscheidung. Nach kurzer Internetrecherche und ein bis zwei Telefonaten stand auch das Ziel unseres Bauernhofurlaubs fest.
Vor gut einer Woche sind wir also los. Den Kombi bis unters Dach (das braucht man wirklich alles innerhalb einer Woche beteuerte meine Frau) vollgepackt und ab auf die Autobahn. Nach dreieinhalb Stunden entspannter Fahrt (Die "Sind wir schon da"-Rufe meiner Tochter mal ausgeblendet) war das Ziel auch schon erreicht.
Und ehrlich: es war eine schöne Woche. Entspannt, relaxt und gut erholt innerhalb weniger Tage, das geht wohl nur auf einem Bauernhof.
Für uns steht schon fest: Wir machen wieder mal Urlaub auf dem Bauernhof.
Dienstag, Juni 24, 2008
Freitag, Mai 16, 2008
UFO´s und Ausserirdische
Das es irgendwo im All eine weitere Form von Leben (gleich welcher Art) geben wird, kann man kaum bezweifeln. Warum sollte auch die Erde der einzige bewohnte Lebensraum sein?
Scheiden tun sich die Geister jedoch oftmals bei der Frage, ob diese fremden Existenzen unsere Erde regelmäßig besuchen. Gibt es Ufo´s und kleine grüne Marsmenschen wirklich? Immer wieder gibt es Sichtungen von unidentifizierten Flugobjekten (Ufo) und manch ein Zeitgenosse berichtet auch von Kontakten zu fremden Existenzen.
Das britische Verteidigungsministerium hat jetzt viele - bisher geheime - Berichte über UFO-Sichtungen im Internet veröffentlicht. Geheim waren diese Berichte nicht, weil man sich vor den fremden Existenzen gefürchtet hat, sondern weil die Militärs immer von Spionageangriffen fremder Mächte in den Zeiten des Kalten Kriegs ausgegangen ist.
Wer sich selber mit dieser Thematik beschäftigen möchte, den Wahrheitsgehalt prüfen will und sich die Berichte anschauen möchte, kann dies unter http://ufos.nationalarchives.gov.uk/ tun.
Und wer darüber hinaus auch noch Spaß an etwas Literatur zum Thema hat, findet bei Booklooker.de bestimmt das Richtige zum günstigen Gerbrauchtbuchpreis.
Scheiden tun sich die Geister jedoch oftmals bei der Frage, ob diese fremden Existenzen unsere Erde regelmäßig besuchen. Gibt es Ufo´s und kleine grüne Marsmenschen wirklich? Immer wieder gibt es Sichtungen von unidentifizierten Flugobjekten (Ufo) und manch ein Zeitgenosse berichtet auch von Kontakten zu fremden Existenzen.
Das britische Verteidigungsministerium hat jetzt viele - bisher geheime - Berichte über UFO-Sichtungen im Internet veröffentlicht. Geheim waren diese Berichte nicht, weil man sich vor den fremden Existenzen gefürchtet hat, sondern weil die Militärs immer von Spionageangriffen fremder Mächte in den Zeiten des Kalten Kriegs ausgegangen ist.
Wer sich selber mit dieser Thematik beschäftigen möchte, den Wahrheitsgehalt prüfen will und sich die Berichte anschauen möchte, kann dies unter http://ufos.nationalarchives.gov.uk/ tun.
Und wer darüber hinaus auch noch Spaß an etwas Literatur zum Thema hat, findet bei Booklooker.de bestimmt das Richtige zum günstigen Gerbrauchtbuchpreis.
Dienstag, Februar 26, 2008
Deutschland quatscht sich leer...
... und mich schüttelt es. Gibt es noch Grausameres als diese Werbung eines großen Telefondienstleisters? Mal abgesehen davon, daß ich die Machart mehr als schrecklich finde und jeder ausgesendete Werbespot mich zum Wechseln des Senders veranlasst, bleibt der beworbene Inhalt (die Werbemacher sprechen von Message (sprich Mässitsch)), für mich im Verborgenen. Was wollen die Werbemacher uns bloß damit sagen? Das die beworbenen Tarife so teuer sind, daß sie den Kunden die Portemonaies leerlutschen? Oder das man als Benutzer schon sehr hohl sein muß oder wird? Das kann es doch nicht sein, oder?
Naja, vielleicht findet sich ja hier jemand, der mich in dieser Sache aufklärt.
Und nun höre ich mal schnell auf. Muß telefonieren... ;-)
Naja, vielleicht findet sich ja hier jemand, der mich in dieser Sache aufklärt.
Und nun höre ich mal schnell auf. Muß telefonieren... ;-)
Freitag, Februar 15, 2008
Homöopathie - Ähnliches mit Ähnlichem heilen
Entdeckt wurde die Homöopathie wohl von Dr. Samuel Hahnemann, der Ende des 1800 Jahrhunderts bei der Übersetzung einer Beschreibung der Wirkungen von Chinarinde darauf stieß. In einem Selbstversuch nahm er die Substanz ein und stellte fest, daß sie ähnliche Symptome wie das Fieber eines Malariakranken hervorrief. Gibt man die Substanz jedoch einem Malariakranken, lindert sie das Fieber.
Nach dieser Erkenntnis erstellte Dr. Hahnemann die Regel "Similia similibus curentur": Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt, und bedeutet letzendlich, daß das was einen Gesunden krank macht kann einen kranken Menschen heilen. Niedergeschrieben hat er dies in seinem Hauptwerk "Organon der rationellen Heilkunde", daß im Jahre 1810 erschienen ist.
In der heutigen Homöopathie kennt man rund 1400 Wirkstoffe aus Pflanzen, Tierwelt und Mineralien. Diese Wirkstoffe werden stark verdünnt um Nebenwirkungen auszuschließen. Diese Verdünnung geht zum Teil soweit, daß der Ursprungswirkstoff in dem homöopathischen Mittel nicht mehr nachzuweisen ist. Und trotzdem werden Wirkungen in der Behandlung nachgewiesen. Und oftmals sogar bessere Wirkungen als in weniger verdünnten Substanzen. Worauf dieser Effekt zurückzuführen ist, ist noch nicht abschließend geklärt. Man vermutet jedoch, daß der Körper aus der Arznei einen Impuls aufnimmt, der ihn zur Selbstheilung auffordert.
Nach dieser Erkenntnis erstellte Dr. Hahnemann die Regel "Similia similibus curentur": Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt, und bedeutet letzendlich, daß das was einen Gesunden krank macht kann einen kranken Menschen heilen. Niedergeschrieben hat er dies in seinem Hauptwerk "Organon der rationellen Heilkunde", daß im Jahre 1810 erschienen ist.
In der heutigen Homöopathie kennt man rund 1400 Wirkstoffe aus Pflanzen, Tierwelt und Mineralien. Diese Wirkstoffe werden stark verdünnt um Nebenwirkungen auszuschließen. Diese Verdünnung geht zum Teil soweit, daß der Ursprungswirkstoff in dem homöopathischen Mittel nicht mehr nachzuweisen ist. Und trotzdem werden Wirkungen in der Behandlung nachgewiesen. Und oftmals sogar bessere Wirkungen als in weniger verdünnten Substanzen. Worauf dieser Effekt zurückzuführen ist, ist noch nicht abschließend geklärt. Man vermutet jedoch, daß der Körper aus der Arznei einen Impuls aufnimmt, der ihn zur Selbstheilung auffordert.
Freitag, Februar 08, 2008
Regelmäßig Sport treiben
Wer kennt ihn nicht, den inneren Schweinehund? Besonders bei so sinnvollen Dingen wie regelmäßig Sport treiben, verbeißt er sich immer wieder in unseren Grundsätzen...
Doch wie kann man ihn zurück an die Leine bringen?
Nun, als erstes sollte man Spaß am Sport haben. Suchen Sie sich also eine Sportart, die Ihnen Freude macht. Nicht jeder ist für einsame Waldläufe geschaffen. Und als Nächstes: Übertreiben Sie es nicht. Beginnen Sie in kleinen Schritten und fassen Sie nicht direkt eine olympische Laufbahn ins Auge. Sie sollen beim Sport Stress abbauen und nicht durch unrealistische Ziele weiteren Heraufbeschwören.
Sorgen Sie für eine Regelmäßigkeit und schaffen Sie Rituale. D.h. Sie legen feste Termine für Ihre Sportstunde an und halten sich auch strikt daran. Die Regelmäßigkeit ist auch ganz klar das erste Ziel, daß Sie sich setzen sollten. Erst danach können Sie dann über eine Steigerung der sportlichen Ziele nachdenken.
Ein wirksames Mittel gegen den inneren Schweinehund ist Team- oder Gruppensport. In einer Gruppe kann man den Termin schlechter 'schwänzen' und oftmals hat man mit den anderen Mitstreitern auch mehr Spaß.
Und zum Schluß: Achten Sie auf Ihre Stimmungslage vor und nach dem Sport. Wer vorher stark gestresst war, wird hinterher ein Hochgefühl durch Enspannung verspüren. Und dieses Hochgefühl wird bald zum Antrieb, den inneren Schweinehund an die Kette zu legen.
Doch wie kann man ihn zurück an die Leine bringen?
Nun, als erstes sollte man Spaß am Sport haben. Suchen Sie sich also eine Sportart, die Ihnen Freude macht. Nicht jeder ist für einsame Waldläufe geschaffen. Und als Nächstes: Übertreiben Sie es nicht. Beginnen Sie in kleinen Schritten und fassen Sie nicht direkt eine olympische Laufbahn ins Auge. Sie sollen beim Sport Stress abbauen und nicht durch unrealistische Ziele weiteren Heraufbeschwören.
Sorgen Sie für eine Regelmäßigkeit und schaffen Sie Rituale. D.h. Sie legen feste Termine für Ihre Sportstunde an und halten sich auch strikt daran. Die Regelmäßigkeit ist auch ganz klar das erste Ziel, daß Sie sich setzen sollten. Erst danach können Sie dann über eine Steigerung der sportlichen Ziele nachdenken.
Ein wirksames Mittel gegen den inneren Schweinehund ist Team- oder Gruppensport. In einer Gruppe kann man den Termin schlechter 'schwänzen' und oftmals hat man mit den anderen Mitstreitern auch mehr Spaß.
Und zum Schluß: Achten Sie auf Ihre Stimmungslage vor und nach dem Sport. Wer vorher stark gestresst war, wird hinterher ein Hochgefühl durch Enspannung verspüren. Und dieses Hochgefühl wird bald zum Antrieb, den inneren Schweinehund an die Kette zu legen.
Mittwoch, Januar 16, 2008
Nokia - Das sieht schon ziemlich blöd aus...
Seit Dienstag wissen wir es alle: Nokia, der finnische Mobiltelefonbauer, verlässt den deutschen Standort und zieht nach Rumänien. Am deutschen Standort in Bochum sind damit rund 2300 Arbeitsplätze verloren. Gut, man kann dies als marktwirtschaftliche Verpflichtung eines Unternehmens abtun.
Aber, was wirklich dämlich aussieht ist der geringe zeitliche Rahmen zwischen Auslaufen der Subventionsbindungen und der Umsiedlung in ein neues Subventionsparadies. Fragwürdig scheint auch die Erläuterung zu sein, in der es heißt die Lohnkosten wären in Deutschland einfach zu hoch. Wie man liest, betragen die Lohnkosten jedoch lediglich rund 5% am Verkaufspreis eines Mobiltelefones. Liebes Nokia-Management: Gibt es da nicht andere Kostenpositionen, an denen man erfolgreicher einsparen kann?
Aber nochmal zurück zu den Subventionen: Rund 90 Mio Euro soll Nokia in den letzten 12-13 Jahren aus den öffentlichen Säckeln kassiert haben. Kann mir mal einer erklären wofür? Nokia ist doch seit Jahren bekannt als Highflyer der Börsen. D.h., die haben doch richtig Geld verdient. Und warum muß man solche Unternehmen noch fördern?
Man fühlt sich irgendwie 'ausgepresst und abgezockt'. Man bekommt das Gefühl, daß hinter solchen Managemententscheidungen genau die Hinterlist steckt, die alle vermuten.
Doch wie wehrt man sich gegen solche vermutete Heimtücke? Appelle für Ethik und Moral scheinen an den Türen des gehobenen Managements abzuprallen. Trotzdem hier der Versuch:
Da ich aber nicht glaube, das ein solcher Appell auf fruchtbaren Boden fällt, bleibt für das 'kleine' Volk nur noch Eines: Die Abstimmung mit den Füssen:
Mein erster Schritt ist getan: Das Nokia-Handy ist in der untersten Schublade verschwunden...
Aber, was wirklich dämlich aussieht ist der geringe zeitliche Rahmen zwischen Auslaufen der Subventionsbindungen und der Umsiedlung in ein neues Subventionsparadies. Fragwürdig scheint auch die Erläuterung zu sein, in der es heißt die Lohnkosten wären in Deutschland einfach zu hoch. Wie man liest, betragen die Lohnkosten jedoch lediglich rund 5% am Verkaufspreis eines Mobiltelefones. Liebes Nokia-Management: Gibt es da nicht andere Kostenpositionen, an denen man erfolgreicher einsparen kann?
Aber nochmal zurück zu den Subventionen: Rund 90 Mio Euro soll Nokia in den letzten 12-13 Jahren aus den öffentlichen Säckeln kassiert haben. Kann mir mal einer erklären wofür? Nokia ist doch seit Jahren bekannt als Highflyer der Börsen. D.h., die haben doch richtig Geld verdient. Und warum muß man solche Unternehmen noch fördern?
Man fühlt sich irgendwie 'ausgepresst und abgezockt'. Man bekommt das Gefühl, daß hinter solchen Managemententscheidungen genau die Hinterlist steckt, die alle vermuten.
Doch wie wehrt man sich gegen solche vermutete Heimtücke? Appelle für Ethik und Moral scheinen an den Türen des gehobenen Managements abzuprallen. Trotzdem hier der Versuch:
Nokia : Überdenkt Eure Entscheidung noch einmal!
Da ich aber nicht glaube, das ein solcher Appell auf fruchtbaren Boden fällt, bleibt für das 'kleine' Volk nur noch Eines: Die Abstimmung mit den Füssen:
- Kauft keine Nokiaprodukte mehr
- Brandmarkt jeden, der Nokiaprodukte erwerben will oder nutzt
- Meidet TV-Sender die Nokiawerbung zeigen
- Meidet sämtliche Medien, die Werbung für Nokia und deren Produkte bringen
Mein erster Schritt ist getan: Das Nokia-Handy ist in der untersten Schublade verschwunden...
Donnerstag, Januar 10, 2008
Der Wahnsinn mit dem Klimaschutz
Klimaschutz - das Wort ist andauernd in aller Munde. Und ehrlich? Ich kann es langsam nicht mehr hören. Und warum? Nicht weil ich glaube, das Klimaschutz nicht wichtig ist, sondern weil ich das Gefühl habe, wir werden alle vera%scht...
Täglich wird uns vorgekaut, was für Klimaschädlinge wir doch sind. Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendeiner hinter irgendeiner Sache (und mag sie noch so abwegig sein) einen neuen Klimaschädling entdeckt. Und man kann darauf wetten, daß diese 'neue', 'hochwichtige' Information mit Sicherheit in allen nur erdenklichen Medien verbreitet wird.
Klimaschutz - ich kann es nicht mehr hören...
Wir werden regelrecht kriminalisiert. Und nur weil wir es uns erlauben z.B. mit dem Auto (dem wichtigsten Fortbewegungsmittel der letzten 100 Jahre) zu fahren. Ich hoffen, Ihr denkt alle daran, wenn Ihr wieder einmal den Zündschlüssel umdreht: Ihr seid Klimakiller...
Schwachsinn, purer Schwachsinn: In Deutschland werden nur knapp 12% der CO2-Emissionen von PKW's verursacht. Unsere Hausheizungen und Öfen verursachen zwar eine deutlich größere Umweltverschmutzung, aber das ist halt nicht so publikumswirksam. Lieber weiterhin den Autofahrer anprangern, als die wirklichen Probleme in unserem Staate anpacken.
Und weil es gerade so richtig Spaß macht, den Autofahrern einen reinzuwürgen, spielen die Europa-Bürokraten auch mit. Sie haben zwar keine Ahnung, um was es geht, aber mitreden wollen sie trotzdem. Und irgendwie klingt es doch logisch, daß die großen Autos die großen Klimaschädlinge sind und die kleinen Autos nur ein bisschen weniger schädlich sind, oder? Haben sich die Europa-Leute auch gedacht. Die haben es zwar nicht überprüft, aber es klingt halt gut. Und so hat man sich in Brüssel hingesetzt und überlegt wie man denn die großen Autos ein bisschen mehr bestrafen kann als die Kleinen. Man hat einen Weg gefunden. Das ist zwar weiterhin Schwachsinn, aber es ist halt populär, wenn man den Großkopferten eines auswischen kann. Schöner Nebeneffekt aus europäischer Sicht: Große Autos werden hauptsächlich in Deutschland gebaut und die Deutschen kann man halt so schön ausnehmen.
Aber damit es nicht heißt, ich würde nur meckern: Hier eine kleine Hilfestellung für die Mitglieder der EU-Kommission:
Am gesamten CO2-Ausstoß der PKW's, haben die Fahrzeuge der Oberklasse nur einen Anteil von knapp 3%. Und selbst wenn wir die obere Mittelklasse noch hinzurechnen, kommen wir nur auf rund 12 Prozent. D.h. im Umkehrschluß, daß die Fahrzeuge der Kleinst-, Klein-, unteren Mittelklassen- und Mittelklassengruppe rund 88% zum CO2-Ausstoß beisteuern.
Und nun die schwierige Frage an die Europa-Kommissionäre (heißen die so?): Wo lässt sich also mehr einsparen?
a. Bei den großen Autos?
b. Bei den etwas kleineren Autos?
Falls Ihr die Antwort nicht auf Anhieb findet, könnt Ihr auch gerne den Publikumsjoker nutzen....
Und noch eine kleine Hilfe: Solltet Ihr zu der Antwort a. tendieren, denkt noch einmal genau nach....
Ich kann Klimaschutz nicht mehr hören...!
Täglich wird uns vorgekaut, was für Klimaschädlinge wir doch sind. Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendeiner hinter irgendeiner Sache (und mag sie noch so abwegig sein) einen neuen Klimaschädling entdeckt. Und man kann darauf wetten, daß diese 'neue', 'hochwichtige' Information mit Sicherheit in allen nur erdenklichen Medien verbreitet wird.
Klimaschutz - ich kann es nicht mehr hören...
Wir werden regelrecht kriminalisiert. Und nur weil wir es uns erlauben z.B. mit dem Auto (dem wichtigsten Fortbewegungsmittel der letzten 100 Jahre) zu fahren. Ich hoffen, Ihr denkt alle daran, wenn Ihr wieder einmal den Zündschlüssel umdreht: Ihr seid Klimakiller...
Schwachsinn, purer Schwachsinn: In Deutschland werden nur knapp 12% der CO2-Emissionen von PKW's verursacht. Unsere Hausheizungen und Öfen verursachen zwar eine deutlich größere Umweltverschmutzung, aber das ist halt nicht so publikumswirksam. Lieber weiterhin den Autofahrer anprangern, als die wirklichen Probleme in unserem Staate anpacken.
Und weil es gerade so richtig Spaß macht, den Autofahrern einen reinzuwürgen, spielen die Europa-Bürokraten auch mit. Sie haben zwar keine Ahnung, um was es geht, aber mitreden wollen sie trotzdem. Und irgendwie klingt es doch logisch, daß die großen Autos die großen Klimaschädlinge sind und die kleinen Autos nur ein bisschen weniger schädlich sind, oder? Haben sich die Europa-Leute auch gedacht. Die haben es zwar nicht überprüft, aber es klingt halt gut. Und so hat man sich in Brüssel hingesetzt und überlegt wie man denn die großen Autos ein bisschen mehr bestrafen kann als die Kleinen. Man hat einen Weg gefunden. Das ist zwar weiterhin Schwachsinn, aber es ist halt populär, wenn man den Großkopferten eines auswischen kann. Schöner Nebeneffekt aus europäischer Sicht: Große Autos werden hauptsächlich in Deutschland gebaut und die Deutschen kann man halt so schön ausnehmen.
Aber damit es nicht heißt, ich würde nur meckern: Hier eine kleine Hilfestellung für die Mitglieder der EU-Kommission:
Am gesamten CO2-Ausstoß der PKW's, haben die Fahrzeuge der Oberklasse nur einen Anteil von knapp 3%. Und selbst wenn wir die obere Mittelklasse noch hinzurechnen, kommen wir nur auf rund 12 Prozent. D.h. im Umkehrschluß, daß die Fahrzeuge der Kleinst-, Klein-, unteren Mittelklassen- und Mittelklassengruppe rund 88% zum CO2-Ausstoß beisteuern.
Und nun die schwierige Frage an die Europa-Kommissionäre (heißen die so?): Wo lässt sich also mehr einsparen?
a. Bei den großen Autos?
b. Bei den etwas kleineren Autos?
Falls Ihr die Antwort nicht auf Anhieb findet, könnt Ihr auch gerne den Publikumsjoker nutzen....
Und noch eine kleine Hilfe: Solltet Ihr zu der Antwort a. tendieren, denkt noch einmal genau nach....
Ich kann Klimaschutz nicht mehr hören...!
Donnerstag, Januar 03, 2008
Erotik pur - Auf 4 Rädern...
Es gibt sie noch, die Dinge von denen Männer wirklich träumen. Einer dieser Träume ist sicher der Aston Martin V12 Vanquish S. Erotik pur, Faszination, Eleganz, Kraft - einfach einmalig...
Wer die Kleinigkeit von gut 310.000 Euro übrig hat, sollte alles andere vergessen, das sonst auf vier Rädern herumdümpelt. Keiner, kein Italiener, kein Deutscher und auch sonst Keiner kann ihm das Wasser reichen.
Man lasse sich sanft in die Ledersitze gleiten, greife nach dem Lenkrad in Platinum, drücke den Startbutton in der Mittelkonsole, spüre den Sound der zwölf Zylinder (Gänsehautschauer jagen über den ganzen Körper), tippe vorsichtig auf das Gaspedal, lasse die rund 528 Pferde ihren Dienst tun, blicke bei knapp über 330 km/h auf die vorbeifliegende Landschaft und versteht nun, warum der Doppelnull Agent immer auf ein Fahrzeug dieser Marke bestanden hat.
Nach dem Aussteigen bleibt nur noch Eines: Martini! Geschüttelt, nicht gerührt...
Wer die Kleinigkeit von gut 310.000 Euro übrig hat, sollte alles andere vergessen, das sonst auf vier Rädern herumdümpelt. Keiner, kein Italiener, kein Deutscher und auch sonst Keiner kann ihm das Wasser reichen.
Man lasse sich sanft in die Ledersitze gleiten, greife nach dem Lenkrad in Platinum, drücke den Startbutton in der Mittelkonsole, spüre den Sound der zwölf Zylinder (Gänsehautschauer jagen über den ganzen Körper), tippe vorsichtig auf das Gaspedal, lasse die rund 528 Pferde ihren Dienst tun, blicke bei knapp über 330 km/h auf die vorbeifliegende Landschaft und versteht nun, warum der Doppelnull Agent immer auf ein Fahrzeug dieser Marke bestanden hat.
Nach dem Aussteigen bleibt nur noch Eines: Martini! Geschüttelt, nicht gerührt...
Mittwoch, Januar 02, 2008
Werbung auf Xing führt zu heftigen Protesten
Das Businessnetzwerk Xing hat über die Weihnachts- und Neujahrstage ein neues "Feature" installiert, daß zu heftigen Protesten in der Userschaft führt. So hat man begonnen das Netzwerk für bezahlte Werbung zu öffnen und hat dies ausgerechnet auf den Profilseiten der Mitglieder begonnen. Nun muß man wissen, daß diese Profilseiten die Online-Visitenkarten der User sind. Viele Xingler benutzen diese Profilseite um Ihre Kunden, Lieferanten und Mandanten über ihr Business zu informieren.
Und nun stelle man sich mal vor, daß auf der Seite eines Dresdner-Bank-Mitarbeiters die Werbung einer Onlinebank prangt. Oder auch die Werbung einer Fastfoodkette auf dem Profil eines Ökobauern.
Verständlicherweise geht ein Aufschrei durch die Userschaft von Xing. Doch das nicht genug: Anstatt sich professionell mit dem Problem zu beschäftigen, schickt man eine einzelne Mitarbeiterin in die Kommunikation mit den Mitgliedern, die nach eigener Auskunft keine Entscheidung treffen kann und somit abwarten muss, bis die Geschäftsführung sich äußert. Dies führt bereits jetzt dazu, daß einige Mitglieder ihren bezahlten Premiumaccount gekündigt haben und einen kompletten Rückzug von Xing erwägen.
Als Nachtrag hier mal ein paar Links aus der Blogsphäre:
blog.staudigl-software.de/
hammerich.de - alles geblogt !
Daniel’s Random Mutterings
absolutperplex.com
SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist out
Wer noch mehr hat, darf sich gerne bei mir melden.
Und auch so renommierte Seiten wie NTV reagieren fassungslos:
Ungewollte Profil-Werbung
Und nun stelle man sich mal vor, daß auf der Seite eines Dresdner-Bank-Mitarbeiters die Werbung einer Onlinebank prangt. Oder auch die Werbung einer Fastfoodkette auf dem Profil eines Ökobauern.
Verständlicherweise geht ein Aufschrei durch die Userschaft von Xing. Doch das nicht genug: Anstatt sich professionell mit dem Problem zu beschäftigen, schickt man eine einzelne Mitarbeiterin in die Kommunikation mit den Mitgliedern, die nach eigener Auskunft keine Entscheidung treffen kann und somit abwarten muss, bis die Geschäftsführung sich äußert. Dies führt bereits jetzt dazu, daß einige Mitglieder ihren bezahlten Premiumaccount gekündigt haben und einen kompletten Rückzug von Xing erwägen.
Als Nachtrag hier mal ein paar Links aus der Blogsphäre:
blog.staudigl-software.de/
hammerich.de - alles geblogt !
Daniel’s Random Mutterings
absolutperplex.com
SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist out
Wer noch mehr hat, darf sich gerne bei mir melden.
Und auch so renommierte Seiten wie NTV reagieren fassungslos:
Ungewollte Profil-Werbung
Montag, Dezember 17, 2007
Buchhändler werden abgemahnt
Seit wenigen Tagen werden etliche Buchhändler von einer Anwaltskanzlei aus Bonn abgemahnt. Betroffen sind hauptsächlich Buchhändler, die ihre Produkte auf der Internetplattform Booklooker.de anbieten.
Grund der Abmahnung: Wettbewerbsverstoß wegen Vertriebs von Büchern die auf der indizierten Liste der Bundespüfstelle für jugendgefährdende Medien stehen.
Doch wie die Recherchen der betroffenen Buchhändler - und auch einiger betroffener Privatpersonen - ergeben hat, scheint es bei den Abmahnungen an einigen Ecken und Enden zu stinken. Viele Informationen finden Sie im Forum von Booklooker. Auch scheinen sich die Betreiber der Plattform intensiv für ihre Mitglieder einzusetzen. Auf einer speziellen Seite bieten sie einiges an Informationen und haben auch eine Art Kooperation mit einer Anwaltskanzlei geschlossen, die sich mit der Abwehr der Ansprüche befasst.
Es ist das erste mal, das ich sehe, daß die Betreiber einer solchen Plattform sich intensiv einsetzen. Üblicherweise halten sich die Betreiber in ähnlich gelagerten Fällen immer sehr bedeckt. Deshalb an dieser Stelle ein fettes Lob an das Booklooker-Team.
Grund der Abmahnung: Wettbewerbsverstoß wegen Vertriebs von Büchern die auf der indizierten Liste der Bundespüfstelle für jugendgefährdende Medien stehen.
Doch wie die Recherchen der betroffenen Buchhändler - und auch einiger betroffener Privatpersonen - ergeben hat, scheint es bei den Abmahnungen an einigen Ecken und Enden zu stinken. Viele Informationen finden Sie im Forum von Booklooker. Auch scheinen sich die Betreiber der Plattform intensiv für ihre Mitglieder einzusetzen. Auf einer speziellen Seite bieten sie einiges an Informationen und haben auch eine Art Kooperation mit einer Anwaltskanzlei geschlossen, die sich mit der Abwehr der Ansprüche befasst.
Es ist das erste mal, das ich sehe, daß die Betreiber einer solchen Plattform sich intensiv einsetzen. Üblicherweise halten sich die Betreiber in ähnlich gelagerten Fällen immer sehr bedeckt. Deshalb an dieser Stelle ein fettes Lob an das Booklooker-Team.
Mittwoch, Oktober 10, 2007
Eklat bei Kerner
Gestern, in den späten Abendstunden, lief sie: Die Kerner-Show. Geladene Gäste: Margarete Schreinemakers, Senta Berger, Mario Barth und Eva Hermann. Auch noch eingeladen, aber etwas abseits plaziert, ein Historiker.
Geplanter Inhalt der Sendung: Ehrlich? Ich habe keine genaue Ahnung. Vielleicht wollte man über Hermann´s neues Buch reden? Vielleicht auch über Kinderpolitik in Deutschland?
Im Nachhinein äußert sich der Kerner so:
Interessant in diesem Zusammenhang: Die eingeladenen Mitdiskutanten hatten nach eigenem Bekunden, das Buch von Frau Hermann nicht gelesen. Was stellte sich Herr Kerner in der Vorbereitung der Sendung vor, was diese Personen zum eigentlichen Thema hätten beisteuern sollen? Ehrlich? Ich weiß es nicht so genau.
Übrig bleibt für mich jedoch ein bitterer Nachgeschmack. Und ich stehe mit dieser Einschätzung offensichtlich nicht alleine, wenn man diese Kommentare liest.
Hier geht es zur Medien-Darstellung von Frau Hermann.
Nachtrag:
Hier geht es zu einem m.E. sehr guten Artikel: Der programmierte Eklat
Geplanter Inhalt der Sendung: Ehrlich? Ich habe keine genaue Ahnung. Vielleicht wollte man über Hermann´s neues Buch reden? Vielleicht auch über Kinderpolitik in Deutschland?
Im Nachhinein äußert sich der Kerner so:
»Ich hatte die Hoffnung, dass Frau Herman ihre problematischen Äußerungen (Anm. des Verfassers: Gemeint sind Äußerungen über die Familienpolitik der NS-Zeit) im Gespräch relativieren würde. Als klar war, dass wir dabei nicht weiterkommen, habe ich das Gespräch mit ihr beendet und mit meinen anderen Gästen fortgesetzt.«Das klingt jetzt alles recht uninteressant, doch sah es für mich wie eine Demontage von Frau Hermann aus. Ihr wurde immer wieder vorgehalten, daß sie sich von ihren Äußerungen zur NS-Zeit distanzieren sollte. Das hat sie nicht getan. Und warum nicht? Weil sie aufzeigen wollte, daß aus ihrer Sicht auch in der dunklen Zeit unserer Geschichte nicht alles schlecht war. Sie hat sich klar von den Greueltaten des NS-Regimes distanziert. Doch offensichtlich wollte man auf diese Distanzierungen nicht näher eingehen. Man legte mehr Wert darauf, jedes ihrer Worte auf die 'geschichtliche Goldwaage' zu legen, als sich mit den Inhalten ihrer konservativen Familienvorstellung auseinander zu setzen.
Interessant in diesem Zusammenhang: Die eingeladenen Mitdiskutanten hatten nach eigenem Bekunden, das Buch von Frau Hermann nicht gelesen. Was stellte sich Herr Kerner in der Vorbereitung der Sendung vor, was diese Personen zum eigentlichen Thema hätten beisteuern sollen? Ehrlich? Ich weiß es nicht so genau.
Übrig bleibt für mich jedoch ein bitterer Nachgeschmack. Und ich stehe mit dieser Einschätzung offensichtlich nicht alleine, wenn man diese Kommentare liest.
Hier geht es zur Medien-Darstellung von Frau Hermann.
Nachtrag:
Hier geht es zu einem m.E. sehr guten Artikel: Der programmierte Eklat
Freitag, September 14, 2007
Der beste Webdesigner der Welt
Nein, keine Aussage, die ich über mich selbst treffen würde. Sicherlich nicht... Ich bin nicht der beste Webdesigner der Welt, nicht mal der Zweitbeste - genaugenommen bin ich gar kein Webdesigner... ;-)
Aber man kann sich über diesen Titel streiten. Da gibt es zwei, die tun das. Da ist einmal derjenige, der diesen Titel als erster für sich erfunden haben will. Obwohl, erfunden stimmt nicht so ganz: Er gibt zu, das er den Begriff an Brendon Sinclair´s Aussage: "World's best web designer" (zu deutsch also: Der beste Webdesigner der Welt) angelehnt hat.
Und auf der anderen Seite des Rings finden wir den Newcomer, der diese Phrase auch in seinen Blog aufgenommen hat und aktuell damit auf der ersten Googleposition steht. Und der kommt nun daher und behauptet, daß durch diese Position der Inhalt der Aussage Der beste Webdesigner der Welt damit am besten auf ihn passt.
Doch was genau ist eigentlich ein Webdesigner? Wikipedia hat dazu auch eine Meinung:
Hat damit der beste Webdesigner der Welt sein Ziel verfehlt? Wie dem auch sei. Auch unter SEO-Gesichtspunkten scheint mir der Streit etwas verfehlt zu sein. Wer sucht bei Google schon nach einem Begriff wie "Der beste Webdesigner der Welt"? Also ich bestimmt nicht! Warum auch? Nach diesem Text bin ich der festen Überzeugung:
Aber man kann sich über diesen Titel streiten. Da gibt es zwei, die tun das. Da ist einmal derjenige, der diesen Titel als erster für sich erfunden haben will. Obwohl, erfunden stimmt nicht so ganz: Er gibt zu, das er den Begriff an Brendon Sinclair´s Aussage: "World's best web designer" (zu deutsch also: Der beste Webdesigner der Welt) angelehnt hat.
Und auf der anderen Seite des Rings finden wir den Newcomer, der diese Phrase auch in seinen Blog aufgenommen hat und aktuell damit auf der ersten Googleposition steht. Und der kommt nun daher und behauptet, daß durch diese Position der Inhalt der Aussage Der beste Webdesigner der Welt damit am besten auf ihn passt.
Doch was genau ist eigentlich ein Webdesigner? Wikipedia hat dazu auch eine Meinung:
Die Aufgabe des Webdesigners ist die Erstellung und Pflege von Websites im World Wide Web. Der Webdesigner ist dabei in erster Linie für die Gestaltung, den Aufbau und die Nutzerführung, d.h. das Interface Design und die Umsetzung des Corporate Designs verantwortlich. In großen Internetagenturen wird der Webdesigner oftmals ausschließlich für das grafische Design der Webseiten eingesetzt. Weitergehende Aufgaben werden dann von anderen Spezialisten in Arbeitsteilung übernommen. Ein wichtiger Teil seiner Aufgabe ist es auch, den besten Kompromiss zwischen den Wünschen des Auftraggebers, den Ansprüchen der Besucher und den technischen Möglichkeiten zu finden.D.h. doch, daß nach deren Definition das SEO (SearchEngineOptimization) - also die Suchmaschinenoptimierung - gar nicht zu Aufgabenbereich eines Webdesigners gehört...
Hat damit der beste Webdesigner der Welt sein Ziel verfehlt? Wie dem auch sei. Auch unter SEO-Gesichtspunkten scheint mir der Streit etwas verfehlt zu sein. Wer sucht bei Google schon nach einem Begriff wie "Der beste Webdesigner der Welt"? Also ich bestimmt nicht! Warum auch? Nach diesem Text bin ich der festen Überzeugung:
Ich bin der beste Webdesigner der Welt!
So und jetzt gehe ich mal zum Lachen in den Keller...
Mit satirischen Grüßen
Euer Chekker
Mit satirischen Grüßen
Euer Chekker
Montag, September 10, 2007
Basel II auch eine Chance?
Seit Anfang des Jahres sind die neuen Kreditvergaberichtlinien (nach Basel II) der Banken in Kraft getreten. Die grundsätzlichen Inhalte von Basel II weisen die Banken nun an, ihre Kredite risikogerechter anzubieten und -preisen. Je schlechter die Bonität eines Unternehmens ist, desto mehr Eigenkapital muß die Bank vorweisen.
Wurden früher acht Prozent Eigenkapital-Unterlegung durch die Bank erbracht, so liegt die Zahl heute zwischen 1,6 und 12 Prozent. Maßgeblich ist hier das sogenannte Rating des Kreditnehmers. Folge: Je besser das Rating, so geringer die notwendige Eigenkapital-Unterlegung der Bank, desto preiswerter der Kredit für den Unternehmer.
Basel II kann also auch eine Chance darstellen: Für Unternehmen mit guten Ratings, können die Kreditzinsen also auch sinken. Kleiner Tipp: Sprechen Sie Ihre Bank ruhig auf das Thema an, falls diese es vergessen haben sollte.
Darüber hinaus bietet Basel II auch noch einen weiteren Vorteil. Der Unternehmer muß sich intensiver mit Zahlen beschäftigen. Zusätzlich bekommt er durch den Blick seiner Bank auch ein Verständnis für die Aussenansicht seiner Firma. Durch die Benchmark-Analyse der Bank erhält der Unternehmer darüber hinaus auch noch eine kostenlose Analyse der Marktsituation und der Mitbewerber.
Grundsätzliches zum Kreditgespräch:
Sie sehen, Basel II ist grundsätzlich kein Hexenwerk. Es erfordert jedoch vom Unternehmer, daß er sich um seine Zahlen und sein Unternehmer noch intensiver kümmert.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem nächsten Kreditgespräch.
Wurden früher acht Prozent Eigenkapital-Unterlegung durch die Bank erbracht, so liegt die Zahl heute zwischen 1,6 und 12 Prozent. Maßgeblich ist hier das sogenannte Rating des Kreditnehmers. Folge: Je besser das Rating, so geringer die notwendige Eigenkapital-Unterlegung der Bank, desto preiswerter der Kredit für den Unternehmer.
Basel II kann also auch eine Chance darstellen: Für Unternehmen mit guten Ratings, können die Kreditzinsen also auch sinken. Kleiner Tipp: Sprechen Sie Ihre Bank ruhig auf das Thema an, falls diese es vergessen haben sollte.
Darüber hinaus bietet Basel II auch noch einen weiteren Vorteil. Der Unternehmer muß sich intensiver mit Zahlen beschäftigen. Zusätzlich bekommt er durch den Blick seiner Bank auch ein Verständnis für die Aussenansicht seiner Firma. Durch die Benchmark-Analyse der Bank erhält der Unternehmer darüber hinaus auch noch eine kostenlose Analyse der Marktsituation und der Mitbewerber.
Grundsätzliches zum Kreditgespräch:
- Keine Angst: Die Bank ist Ihr Partner - Sie sind kein Bittsteller und die Bank kein Kreditverweigerer
- Seien Sie immer ehrlich - Alles andere kommt früher oder später eh ans Tageslicht
- Sprühen Sie vor Enthusiasmus - Wenn nicht sie, wer soll dann von Ihrer Idee überzeugt sein?
- Machen Sie sich vorher Gedanken zum Gespräch - Bereiten Sie die Zahlen Ihres Unternehmens auf, seien Sie überzeugend in Ihrer Strategie und erwarten Sie auch Fragen zu den 'weichen Faktoren' wie Nachfolgeregelung, Marketing, Ihre Markteinschätzung etc...
Sie sehen, Basel II ist grundsätzlich kein Hexenwerk. Es erfordert jedoch vom Unternehmer, daß er sich um seine Zahlen und sein Unternehmer noch intensiver kümmert.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem nächsten Kreditgespräch.
Freitag, September 07, 2007
Suchmaschinentricks
Der Wunsch und das Problem ist allgegenwärtig. Wer im Internet gefunden werden will, muß in den Suchmaschinen nach Möglichkeit auf der ersten Seite - besser noch auf Platz 1 - stehen. Oftmals helfen schon kleine Veränderungen an der Homepage um im Listing der Suchmaschinen nach oben zu rutschen.
Die Verlinkung
Insbesondere für Google - die reichweitenstärkste Suchmaschine - sind Links von und zu themenrelevanten Seiten wichtig. Einen Gedanken wert sind auch immer Artikelverzeichnisse, auf denen man sich seinen eigenen themenrelevanten Content (und die nötigen Links) schaffen kann.
Die Technik
Nicht alles was schick, hipp und gerade 'in' ist, ist auch für die Suchmaschinenoptimierung zu gebrauchen. Gerade Flashnavigationen, dynamische URL's und Frames sind meistens das Aus für einen der Topplätze.
Suchbegriffe oder neudeutsch: Keywords
Sorgen Sie dafür, daß die wichtigsten Suchbegriffe für Ihr Webseiten-Thema häufig und in verschiedenen Kombinationen vorkommen. Suchmaschinen können nicht lesen, sondern nur vergleichen...
Der Inhalt
Content, Content, Content...
Wer sich bei seiner Webseite auf die Startseite beschränkt, liefert kein "Futter" für die Suchmaschinen. Deshalb: Schreiben bis die Finger bluten. Bilder sind kein Ersatz! Bilder kann die Suchmaschine nicht sehen.
Seitennamen
Wer die einzelnen Seiten seines Auftrittes nicht vernünftig benennt, verliert an Boden.
Richtig: http://www.example.com/meine_erste_tolle_idee.html
Falsch:http://www.example.com/1245_rfv_vw558.html
Under Construction
Das ist wohl der größte Schwachsinn. Damit gewinnt man keine Besucher, sondern schreckt sie ab. Dann lieber schon mal eine Kontaktadresse angeben, evtl. das Thema und die Produkte benennen und einen Hinweis darauf geben, daß in Kürze noch viel mehr folgt.
Die Verlinkung
Insbesondere für Google - die reichweitenstärkste Suchmaschine - sind Links von und zu themenrelevanten Seiten wichtig. Einen Gedanken wert sind auch immer Artikelverzeichnisse, auf denen man sich seinen eigenen themenrelevanten Content (und die nötigen Links) schaffen kann.
Die Technik
Nicht alles was schick, hipp und gerade 'in' ist, ist auch für die Suchmaschinenoptimierung zu gebrauchen. Gerade Flashnavigationen, dynamische URL's und Frames sind meistens das Aus für einen der Topplätze.
Suchbegriffe oder neudeutsch: Keywords
Sorgen Sie dafür, daß die wichtigsten Suchbegriffe für Ihr Webseiten-Thema häufig und in verschiedenen Kombinationen vorkommen. Suchmaschinen können nicht lesen, sondern nur vergleichen...
Der Inhalt
Content, Content, Content...
Wer sich bei seiner Webseite auf die Startseite beschränkt, liefert kein "Futter" für die Suchmaschinen. Deshalb: Schreiben bis die Finger bluten. Bilder sind kein Ersatz! Bilder kann die Suchmaschine nicht sehen.
Seitennamen
Wer die einzelnen Seiten seines Auftrittes nicht vernünftig benennt, verliert an Boden.
Richtig: http://www.example.com/meine_erste_tolle_idee.html
Falsch:
Das ist wohl der größte Schwachsinn. Damit gewinnt man keine Besucher, sondern schreckt sie ab. Dann lieber schon mal eine Kontaktadresse angeben, evtl. das Thema und die Produkte benennen und einen Hinweis darauf geben, daß in Kürze noch viel mehr folgt.
Versicherungsvermittler und die private Insolvenz
Wer als Versicherungsvermittler nicht mit gutem Beispiel vorangeht und seine eigenen finanziellen Dinge ordentlich regelt, läuft Gefahr, daß die Versicherungsgesellschaft seinen Vermittlervertrag kündigt. In einem Fall des OLG Hamm, wurde die fristlose Kündigung des Agenturvertrages durch den Versicherer bestätigt, weil der Agenturinhaber in private Insolvenz geriet.
Nach Ansicht des Gerichtes, ist durch das Bekanntwerden des finanziellen Desasters, das Verhältnis zwischen Kunde und Vermittler stark gestört. Diese Störung könnte auch die Reputation des Versicherers angreifen.
Die Argumentation des Insolvenzverwalters, daß die Einnahmen aus dem Agenturvertrag zur Regulierung des Schuldenstandes dienen, wischte das Gericht vom Tisch. "Wer andere in der Vermögensvorsorge berate, müsse selber ein Beispiel gelungener Vorsorge bieten", so das Gericht.
Nach Ansicht des Gerichtes, ist durch das Bekanntwerden des finanziellen Desasters, das Verhältnis zwischen Kunde und Vermittler stark gestört. Diese Störung könnte auch die Reputation des Versicherers angreifen.
Die Argumentation des Insolvenzverwalters, daß die Einnahmen aus dem Agenturvertrag zur Regulierung des Schuldenstandes dienen, wischte das Gericht vom Tisch. "Wer andere in der Vermögensvorsorge berate, müsse selber ein Beispiel gelungener Vorsorge bieten", so das Gericht.
Mittwoch, August 29, 2007
So macht man PKV-Geschäft
Jeder will gesund sein. Jeder will mehr als die GKV einem bietet. Keiner will mehr Geld ausgeben. Ein Dilemma?
Nicht unbedingt, wie bereits viele private Krankenversicherungen erkannt haben. Besserer Versicherungsschutz bei gleichem Aufwand? Ist das möglich? In vielen Fällen: Ja.
Der Trick liegt in einem Wechsel der gesetzlichen Kasse. Jeder darf seine Kasse mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen. Und warum sollte man das tun? Die Preisunterschiede der gesetzlichen Kassen sind so gravierend, daß dort schnell mal 20-25 Euro im Monat eingespart werden können. Und für dieses Geld bekommt man auch schon einen privaten Versicherungsschutz für die Pflegeversicherung, die Zahnzusatzversicherung oder auch verbesserte Leistungen im ambulanten Bereich.
Vergleichen Sie einfach mal die Tarife der privaten Krankenversicherungen und sprechen Sie dann mit Ihrem zuständigen Makler über einen Kasselwechsel. Er wird Ihnen bestimmt einige Wege aufzeigen können.
Nicht unbedingt, wie bereits viele private Krankenversicherungen erkannt haben. Besserer Versicherungsschutz bei gleichem Aufwand? Ist das möglich? In vielen Fällen: Ja.
Der Trick liegt in einem Wechsel der gesetzlichen Kasse. Jeder darf seine Kasse mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen. Und warum sollte man das tun? Die Preisunterschiede der gesetzlichen Kassen sind so gravierend, daß dort schnell mal 20-25 Euro im Monat eingespart werden können. Und für dieses Geld bekommt man auch schon einen privaten Versicherungsschutz für die Pflegeversicherung, die Zahnzusatzversicherung oder auch verbesserte Leistungen im ambulanten Bereich.
Vergleichen Sie einfach mal die Tarife der privaten Krankenversicherungen und sprechen Sie dann mit Ihrem zuständigen Makler über einen Kasselwechsel. Er wird Ihnen bestimmt einige Wege aufzeigen können.
Die Top-10 der VVG-Reform (Versicherungsvertragsgesetz)
Am 1.1.2008 tritt es in Kraft: Das neue Versicherungsvertragsgesetz (VVG). So hat es der Bundestag in seiner Sitzung vom 5.7.2007 beschlossen. Nunja, das Alte war ja auch schon rund 100 Jahre alt. Da kann man schon mal was Neues machen, oder?
Hier nun schon einmal die wichtigsten Änderungen, die das neue VVG bringen wird:
Beratungs- und Dokumentationspflichten des Versicherers
Nichts Neues? Doch schon: Bereits seit 22.05.2007 sind Versicherungsvermittler einer Beratungs- und Dokumentationspflicht unterworfen. Das neue VVG verpflichtet nun auch Versicherer ihre Beratungen entsprechend zu dokumentieren. Das gilt auch für Versicherer, die keine eigenen selbständigen Vermittler haben. Gleiche Rechte und Pflichten für alle. Es macht für den Kunden also keinen Unterschied, ob er zu einem freien Vermittler oder einen angestellten Mitarbeiter geht.
Vertragliche Obliegenheiten
Sollte der versicherte in Zukunft eine Obliegenheit verletzt haben, bedeutet dies nicht mehr zwingend den kompletten Verlust des Versicherungsschutzes. Das neue Gesetz sieht eine Abstufung nach den Kriterien 'Einfache Fahrlässigkeit', 'Grobe Fahrlässigkeit' und 'Vorsätzliche Verletzung' vor. Nur die vorsätzliche Obliegenheitsverletzung bedeutet auch weiterhin den Totalverlust des Versicherungsschutzes.
Das Policenmodell fällt weg
In Zukunft sind dem Kunden bereits bei Antragsstellung sämtliche Verbraucherinformationen auszuhändigen. Das dürfte schon einige besondere Schwierigkeiten für den Versicherungsvertrieb mit sich bringen. Noch schlimmer wird es allerdings, weil das neue VVG eine rechtzeitige Aushändigung der Unterlagen vor Antragsstellung verlangt. 'Rechtzeitig' ist ein rechtlich ziemlich unbestimmbarer Begriff. Hier werden wohl erst die Gerichte entscheiden, was denn nun 'rechtzeitig' ist. Z. Zt. kursieren Gerüchte, daß man von einer 'Rechtzeitigkeit' nur dann ausgehen kann, wenn zwischen Aushändigung der Unterlagen und der Antragsstellung mindestens drei Tage vergangen sind. Das bedeutet: Für jeden Vertrag mindestens zwei Termine mit dem Kunden vereinbaren...
Grob fahrlässig
Bisher war der Versicherer von der Pflicht zur Leistung frei, wenn er dem Kunden eine grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalles nachweisen konnte. In Zukunft soll der Versicherer die Leistung nur noch um den Prozentsatz kürzen können, der dem Verschuldensgrad entspricht.
Kündigung von Versicherungsverträgen
Das neue VVG schafft ein unabdingbares Kündigungsrecht zum Ablauf des dritten Vertragsjahres. Grundsätzlich sollen jedoch die beiden Vertragspartner weiterhin eine freie Wahl der Vertragsdauer haben.
Die vorvertragliche Anzeigepflicht
Wonach der Versicherer nicht explizit schriftlich gefragt hat, ist uninteressant! Das Risiko für den Kunden, was er denn letzendlich wirklich angeben muß und was nicht, entfällt.
Die Unteilbarkeit der Prämie
Sie entfällt! Wird in Zukunft ein Versicherungsvertrag während des Vertragsjahres aufgehoben, muß der Kunde die Prämie auch nur bis zu diesem Tage zahlen.
Die vorläufige Deckung
Die vorläufige Deckungszusage wird Vertragsbestandteil, wenn Bezug auf die AVB genommen wird. Übrigens: Bisher war die vorläufige Deckungszusage nicht Bestandteil des alten VVG.
Nichtzahlung der Erstprämie
Der Versicherer kann nicht mehr vom Vertrag zurücktreten, wenn der Versicherungsnehmer den Zahlungsverzug nicht zu verantworten hat.
Verjährung
Die Verjährungs- und Ausschlußfristen werden dem Zivilrecht angepasst. D.h., es gibt eine einheitliche Verjährungsfrist von drei Jahren. Die alte Regelung, nach der der Kunde spätestens nach 6 Monaten Klage auf Versicherungsleistung führen musste, entfällt damit.
Das neue Versicherungsvertragsgesetz wird noch viel Arbeit mit sich bringen. Bis die ganzen neuen Regelungen in die IT-Systeme der Versicherer eingearbeitet sind, fließt noch viel Wasser den Rhein herunter. Es ist wohl auch zu befürchten, daß die Angebotsvielfalt der Produkte am Markt abnehmen wird. Die neuen Regelungen erschweren die Kalkulationsgrundlagen der Versicherer.
Hier nun schon einmal die wichtigsten Änderungen, die das neue VVG bringen wird:
Beratungs- und Dokumentationspflichten des Versicherers
Nichts Neues? Doch schon: Bereits seit 22.05.2007 sind Versicherungsvermittler einer Beratungs- und Dokumentationspflicht unterworfen. Das neue VVG verpflichtet nun auch Versicherer ihre Beratungen entsprechend zu dokumentieren. Das gilt auch für Versicherer, die keine eigenen selbständigen Vermittler haben. Gleiche Rechte und Pflichten für alle. Es macht für den Kunden also keinen Unterschied, ob er zu einem freien Vermittler oder einen angestellten Mitarbeiter geht.
Vertragliche Obliegenheiten
Sollte der versicherte in Zukunft eine Obliegenheit verletzt haben, bedeutet dies nicht mehr zwingend den kompletten Verlust des Versicherungsschutzes. Das neue Gesetz sieht eine Abstufung nach den Kriterien 'Einfache Fahrlässigkeit', 'Grobe Fahrlässigkeit' und 'Vorsätzliche Verletzung' vor. Nur die vorsätzliche Obliegenheitsverletzung bedeutet auch weiterhin den Totalverlust des Versicherungsschutzes.
Das Policenmodell fällt weg
In Zukunft sind dem Kunden bereits bei Antragsstellung sämtliche Verbraucherinformationen auszuhändigen. Das dürfte schon einige besondere Schwierigkeiten für den Versicherungsvertrieb mit sich bringen. Noch schlimmer wird es allerdings, weil das neue VVG eine rechtzeitige Aushändigung der Unterlagen vor Antragsstellung verlangt. 'Rechtzeitig' ist ein rechtlich ziemlich unbestimmbarer Begriff. Hier werden wohl erst die Gerichte entscheiden, was denn nun 'rechtzeitig' ist. Z. Zt. kursieren Gerüchte, daß man von einer 'Rechtzeitigkeit' nur dann ausgehen kann, wenn zwischen Aushändigung der Unterlagen und der Antragsstellung mindestens drei Tage vergangen sind. Das bedeutet: Für jeden Vertrag mindestens zwei Termine mit dem Kunden vereinbaren...
Grob fahrlässig
Bisher war der Versicherer von der Pflicht zur Leistung frei, wenn er dem Kunden eine grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalles nachweisen konnte. In Zukunft soll der Versicherer die Leistung nur noch um den Prozentsatz kürzen können, der dem Verschuldensgrad entspricht.
Kündigung von Versicherungsverträgen
Das neue VVG schafft ein unabdingbares Kündigungsrecht zum Ablauf des dritten Vertragsjahres. Grundsätzlich sollen jedoch die beiden Vertragspartner weiterhin eine freie Wahl der Vertragsdauer haben.
Die vorvertragliche Anzeigepflicht
Wonach der Versicherer nicht explizit schriftlich gefragt hat, ist uninteressant! Das Risiko für den Kunden, was er denn letzendlich wirklich angeben muß und was nicht, entfällt.
Die Unteilbarkeit der Prämie
Sie entfällt! Wird in Zukunft ein Versicherungsvertrag während des Vertragsjahres aufgehoben, muß der Kunde die Prämie auch nur bis zu diesem Tage zahlen.
Die vorläufige Deckung
Die vorläufige Deckungszusage wird Vertragsbestandteil, wenn Bezug auf die AVB genommen wird. Übrigens: Bisher war die vorläufige Deckungszusage nicht Bestandteil des alten VVG.
Nichtzahlung der Erstprämie
Der Versicherer kann nicht mehr vom Vertrag zurücktreten, wenn der Versicherungsnehmer den Zahlungsverzug nicht zu verantworten hat.
Verjährung
Die Verjährungs- und Ausschlußfristen werden dem Zivilrecht angepasst. D.h., es gibt eine einheitliche Verjährungsfrist von drei Jahren. Die alte Regelung, nach der der Kunde spätestens nach 6 Monaten Klage auf Versicherungsleistung führen musste, entfällt damit.
Das neue Versicherungsvertragsgesetz wird noch viel Arbeit mit sich bringen. Bis die ganzen neuen Regelungen in die IT-Systeme der Versicherer eingearbeitet sind, fließt noch viel Wasser den Rhein herunter. Es ist wohl auch zu befürchten, daß die Angebotsvielfalt der Produkte am Markt abnehmen wird. Die neuen Regelungen erschweren die Kalkulationsgrundlagen der Versicherer.
Freitag, August 24, 2007
BesteAuktion und Amprice heiraten
Die beiden Autionshäuser Amprice.de und Besteauktion. de fusionieren. Rückwirkend ab 01.01.2007 übernimmt die Amprice GmbH die BesteAuktion Internet KG. Beide Auktionshäuser waren bereits unter den TopTen der deutschen Auktionsplattformen vertreten. Durch den Zusammenschluß entsteht nun ein Portal mit rund 56.500 Mitgliedern, mehr als 25.000 Kategorien und 740.000 laufenden Angeboten.
Beide Auktionsplattformen ergänzen sich in ihren Angeboten perfekt und werden dadurch den Internetauktionshandel sicherlich in Zukunft bedeutend mitbestimmen.
Beide Auktionsplattformen ergänzen sich in ihren Angeboten perfekt und werden dadurch den Internetauktionshandel sicherlich in Zukunft bedeutend mitbestimmen.
Donnerstag, August 09, 2007
Ein Schritt nach vorn
Die MyWhitelist ist aus der Beta- in die Alphaphase übergetreten. Sicherlich: An manchen Stellen gibt es noch etwas zu drehen und zu schrauben, aber der Fortschritt ist ganz klar zu sehen und zu spüren.
Die Whitelist hat nur ein Ziel: Die Richtigen zu finden. Die, die zu einem passen. Die, auf die man sich verlassen kann. Die, die zu einem halten und mit denen man einfach gerne Geschäfte macht, weil man auch menschlich auf einer Linie liegt und in Sachen Haltung viele Gemeinsamkeiten hat. Die, auf die man sich freut.
Halten wir es mir dem irischen Sprichwort: Ein Fremder ist ein Freund, dem wir noch nicht begegnet sind.
Die Whitelist hat nur ein Ziel: Die Richtigen zu finden. Die, die zu einem passen. Die, auf die man sich verlassen kann. Die, die zu einem halten und mit denen man einfach gerne Geschäfte macht, weil man auch menschlich auf einer Linie liegt und in Sachen Haltung viele Gemeinsamkeiten hat. Die, auf die man sich freut.
Halten wir es mir dem irischen Sprichwort: Ein Fremder ist ein Freund, dem wir noch nicht begegnet sind.
Freitag, August 03, 2007
Ansichtskarten - Das Gemälde des kleinen Mannes?
Was man nicht alles Sammeln kann. Da gibt es Menschen, die sammeln mit Leidenschaft neue, ältere und ganz alte Ansichtskarten. Ich wollte es erst gar nicht glauben, weil wer schreibt den schon gerne Ansichtskarten... Aber die dann auch noch sammeln? Aufheben? Das ist doch Papiermüll, oder?
Und dann habe ich mich mal aufklären lassen und jetzt kann ich auch diese Faszination verstehen, die Ansichtskarten in sich tragen. Sie sind Zeitzeugen einer bereits vergangen Geschichte. Sie erzählen Geschichten. Sie zeigen Bilder aus einer Zeit, die niemand mehr kennt. Sie sind historische Dokumente.
Und nicht nur das: Während die Briefmarke die 'Aktie des kleinen Mannes ist, sind die Ansichtskarten die Gemälde des kleinen Mannes. D.h. sie stellen auch einen z.T. nicht unerheblichen Wert dar. Schnell werden einzelne Ansichtskarten auch mal mit 100,00 oder 200,00 Euro gehandelt. Einen recht interessanten Markt für Ansichtskarten findet man z.B. bei www.BesteAuktion.de. Dort werden doch regelmäßig rund 250.000 (!) Ansichtskarten angeboten.
Eine Riesenmenge, oder? Wer also ein bisschen Historie schnuppern will, sollte sich dort mal umschauen. Vielleicht schauen Sie einfach mal, ob es aus Ihrem Ort auch Ansichtskarten gibt. Und wahrscheinlich werden Sie dann feststellen, daß es auf diesen Karten Ansichten gibt, die es heute in Ihrem Ort gar nicht mehr gibt. Also ein echtes Stück Geschichte.
Und dann habe ich mich mal aufklären lassen und jetzt kann ich auch diese Faszination verstehen, die Ansichtskarten in sich tragen. Sie sind Zeitzeugen einer bereits vergangen Geschichte. Sie erzählen Geschichten. Sie zeigen Bilder aus einer Zeit, die niemand mehr kennt. Sie sind historische Dokumente.
Und nicht nur das: Während die Briefmarke die 'Aktie des kleinen Mannes ist, sind die Ansichtskarten die Gemälde des kleinen Mannes. D.h. sie stellen auch einen z.T. nicht unerheblichen Wert dar. Schnell werden einzelne Ansichtskarten auch mal mit 100,00 oder 200,00 Euro gehandelt. Einen recht interessanten Markt für Ansichtskarten findet man z.B. bei www.BesteAuktion.de. Dort werden doch regelmäßig rund 250.000 (!) Ansichtskarten angeboten.
Eine Riesenmenge, oder? Wer also ein bisschen Historie schnuppern will, sollte sich dort mal umschauen. Vielleicht schauen Sie einfach mal, ob es aus Ihrem Ort auch Ansichtskarten gibt. Und wahrscheinlich werden Sie dann feststellen, daß es auf diesen Karten Ansichten gibt, die es heute in Ihrem Ort gar nicht mehr gibt. Also ein echtes Stück Geschichte.
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