Donnerstag, Juli 23, 2009

Zigarren - Exclusivität pur

Ciquar - ist der Majabegriff und bedeutet soviel wie "es brennt und schmeckt und riecht gut". Besser hätte man das Gefühl des Zigarrenrauchens nicht umschreiben können, oder?

Nachdem Columbus nicht nur Amerika entdeckte, sondern auch das Zigarrenrauchen nach Europa exportierte, ist der Siegeszug der Zigarre nicht mehr aufzuhalten. Die Individaulität und Eleganz einer Zigarre zeigt sich nicht zuletzt in ihren Geniessern. Große Staatsmänner, Schauspieler, adlige und gekrönte Häupter werden immer wieder beim Genuß gesehen.
Doch was macht diesen Reiz aus? Ganz sicher die Einzigartigkeit jeder einzelnen Zigarre, denn keine gleicht der anderen. Von handgedreht aus besten Rohstoffen entsteht mit jeder neuen Zigarre auch ein kleines Kunstwerk.
Darüber hinaus sind Zigarren 'Slow-Smokes' und werden nicht wie Zigaretten zwischen Tür und Angel konsumiert. Man braucht Zeit und soll sie sich auch dafür nehmen. Nur so kann man auch wirklich geniessen.

Und zu guter Letzt ein Zitat von Mark Twain: Ich verzichte auf den Himmel, wenn ich dort keine Zigarren rauchen darf.

Mittwoch, Juli 22, 2009

Aphrodisiaka - Die Lust zum Essen

Jeder hat schon einmal von Aphrodisiaka, diesem Zungenbrecher, gehört. Doch was ist das eigentlich wirklich und was ist dran an diesem Zauber?
Als Aphrodisiaka werden alle Substanzen gemeint, denen man eine Steigerung des sexuellen Erlebens und auch denen man eine Verbesserung der Sexual-Funktionen nachsagt. Wirklich wissenschaftliche Erklärungen für die Wirkweisen der meisten Substanzen gibt es wenige. Vom geriebenen Nashorn-Horn, über zerstossene Seehundhoden bis zum Champagner ist wohl alles dabei. Die meisten dieser Substanzen beziehen ihre Wirkung jedoch wohl hauptsächlich aus dem Glauben.

Oder nicht? Ich kenne ein Aphrodisiakum, daß immer wirkt: Gemeinsam etwas Gutes kochen.
Es beginnt dann schon bei Einkaufen. Einkaufen bringt Frauen in den meisten Fällen schon einmal auf Touren. Der Mann wird zu sportlichen Höchstleistungen beim Heimtragen der Einkäufe angespornt. Zuhause ergeben sich dann sinnliche Gefühle, beim Zubereiten der Speisen durch den Umgang mit duftigen Gewürzen, dem händischen Vermengen von Teigen und dem gemeinsamen Abschmecken der lukullischen Genüsse.
Und dann gemeinsam bei Kerzenschein, einem guten Glas Rotwein das Dinner geniessen. Ich bin sicher, die meisten werden dann ein leises aber freudiges Lachen der Aphrodite, der Göttin der Liebe und Sinnlichkeit, hören...

Ich wünsche einen schönen Abend.

Autoindustrie: Das große Erwachen kommt...

Da komme ich doch dieser Tage an einem Opel-Autohaus vorbei und bleibe mit fassungslosem Gesicht am Schaufenster stehen. Steht dort in der Auslage ein Opel Corsa für knapp kalkulierte 24.690 Euro. Mein zweiter Blick bestätigt diese Zahl: 24.690 Euro! Für einen Corsa? Den Kleinwagen Corsa? Mein mathematisch geschultes Gehirn ermittelt in Millisekunden einen DM-Preis von knapp 48.300!
Das kann doch nur ein Scherz sein, oder? Wer soll sich denn soetwas noch leisten können? Gerne auch unter Anrechnung der Abwrackprämie?
Ich also rein in den Laden, den jungen, gelgewachsten Verkäufer geschnappt und ihn darauf hingewiesen, daß er dort wohl das Preisschild vertauscht hat. Jetzt lag die Fassungslosigkeit wohl auf seiner Seite: Er blieb einige Sekunden stumm. Dann jedoch gewann das Verkäuferherz wieder die Überhand und er wies mich auf das viele Sonderzubehör hin, wie Klima, unzählige Airbags, elektr. Fensterheber und noch ein paar mehr solcher Dinge. Er könnte mir auch noch etwas im Preis entgegenkommen, wenn ich denn Interesse an dem Fahrzeug hätte. Jetzt wollte ich es wissen! Also rein ins Büro und ein bisschen gerechnet: 24.690 Euro Grundpreis, rund 700 Euro Überführung, Anmeldung und Zulassung rund 180 Euro machten zusammen runde 25.500 Euro. Darauf konnte er mir dann einen Zitat: einmaligen Endpreis von 23.000 Euro machen. Ich sollte mich jedoch schnell entscheiden, da er bereits von mehreren anderen Interessenten wüsste....
An dieser Stelle konnte ich dann nicht mehr: Ich habe lauthals losgelacht und den Laden auf kürzestem Wege verlassen.

Nachdem ich dann zuhause kalt geduscht habe, ist mir einiges klar geworden: Mit der deutschen Autoindustrie geht es rapide bergab. Wer nicht in der Lage ist für alle Käuferschichten preislich angemessene Fahrzeuge anzubieten, muß sich nicht wundern daß der Laden langsam Pleite geht. Ein solches Preisgebaren führt automatisch dazu, daß neue Anbieter (Dacia, Tata aus Indien, Hersteller aus China etc.) immer mehr in den Markt einbrechen und den Großen der Branche das Leben immer schwerer machen. Insbesondere die Nach-Abwrackprämien-Zeit wird noch besonders interessant auf dem Automarkt werden....

Donnerstag, Juli 09, 2009

Hüftgold

Ich liebe dieses Wort, weil es mit einem netten Begriff das umschreibt, was viele Leute ärgert. Und nun hat der Begriff Hüftgold seinen Einzug in den neuen Duden gefunden. Es sind einige neue Begriffe in die 25. Neuauflage eingeflossen. So findet man dort nun auch das Twittern und das Komasaufen.
Doch so etwas Schönes wie Hüftgold findet man halt nicht überall (außer an meinen Problemzonen ;-) ).
Aber halt: Es gibt noch etwas: Die Gelotologie! Klingt doof, ist aber etwas Schönes: Die Wissenschaft vom Lachen. Und während ich dies hier schreibe, sind beide Dinge voll in Action: Mein Hüftgold schaukelt und die Lachforscher hätten ihre große Freude an mir...

Montag, Juni 29, 2009

Das Faultier - ein gemütlicher Zeitgenosse

Warum wird das Faultier mit so einem gemeinen Namen bedacht? Weil es sich langsam und gemütlich bewegt? In meinen Augen stellt das einen guten Kontrapunkt zu unsere schnellebigen und hektischen Welt dar. Wer wünscht es sich nicht, einfach mal faul abzuhängen und 'den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen'?
Und je länger ich jetzt darüber nachdenke, desto plastischer wird das Bild vor meinen Augen: eine leichte Brise, Blätterrauschen, frisches Obst in greifbarer Nähe - ich liege in meiner Hängematte. Ob mich jetzt noch etwas von einem echten Faultier unterscheidet?
Gleich, wenn das Mobilfon wieder klingelt, ja dann, dann werde ich die Faultiere dieser Welt beneiden...

Wieviel Faultier steckt in Euch? Antwortet mir...

Donnerstag, Januar 22, 2009

Israelischer Terror: Phosphor Granaten auf besiedelte Gebiete in Gaza

Krieg ist schlimm! Sehr schlimm! In meinen Augen sogar unentschuldbar.
Es gibt keinen Konflikt, der sich nicht auch ohne Gewalt lösen lässt. Und trotzdem schwelen überall auf der Welt Krisenherde, in denen die Kontrahenten glauben, nicht ohne Gewalt auskommen zu können.

"Wer schreit, hat Unrecht. Wer schlägt erst Recht", hat meine Mutter früher immer gesagt. Wer Probleme und Konflikte nicht mit der Sprache lösen kann, befindet sich in meinen Augen auf dem geistigen Niveau eines 4-jährigen Kindes. Das versucht auch, sich durch Aggressivität und Lautstärke durchzusetzen. Weil es in der Sprache noch nicht so weit ausgebildet ist, um sich durchsetzen zu können. Ein Erwachsener sollte das aber können, oder? Nicht umsonst heißt es: "Das Wort ist mächtiger als das Schwert".

Die Israelis scheinen das noch immer nicht begriffen zu haben. Rund 60 Jahre nach der Gründung des Staates Israel, greift man dort lieber zu den Waffen, tötet Menschen, zerstört ganze Landstriche, bringt Hunger und Elend in die Welt und schürt den Hass der arabischen Welt.
Warum nur? Offensichtlich gibt es in Israel niemanden, der das Wort geschickter führt als ferngelenkte Waffen... Ein armes Land!

Doch was mich richtig wütend macht, ist dieses vollkommen sinnlose Morden. Nicht das man gegnerische Kämpfer angreift (das ist an sich schon schlimm genug, aber die müssen damit rechnen), NEIN, man greift lieber die Zivilbevölkerung, Babys, kleine Mädchen, kleine Jungs, schwangere Frauen und alte Menschen an. Welcher abartige Geist steckt in jemandem, der Phosphor-Granaten auf besiedelte Gebiete werfen lässt? Welcher Erfolg lässt sich daraus ziehen, daß man Babys und und Schwangere bei lebendigem Leibe verbrennen lässt? Ich sehe einfach keinen: Die gegnerischen Kämpfer werden dadurch sicher nicht geschwächt. Eher gestärkt, weil der Hass sie noch fanatischer werden lässt...

Jeder kennt das Klagen der Israelis, wenn sich wieder mal ein palästinensischer Selbstmordattentäter auf einem Marktplatz in die Luft gesprengt hat. Auch hier viele zivile und unschuldige Tote und Verletzte. Das ist unentschuldbar. Doch wo ist der Unterschied zu einer Phosphorgranate, die aus einem israelischen Kampfjet auf besiedeltes Gebiet in Palästina geworfen wird? In meinen Augen ist auch das

Mord

und gehört entsprechend geahndet.

Heute ist so ein Tag, an dem ich Tränen im Herzen trage...

Mittwoch, Januar 14, 2009

Jedem den Seinen

Ein Werbespruch von Tschibo und Esso, die so für eine Tasse Kaffee werben.
Nur ein Werbespruch! (in meinem Augen ein unverständlicher Zungenbrecher, aber das tut hier nichts zur Sache) Wirklich nur ein Werbespruch?

NEIN!

Dem Zentralrat der Juden ist er aufgestoßen. Und warum? Weil ihn die Nazis im Dritten Reich auch gebraucht haben! Upps...
Aber kann das wirklich ein Problem sein? Die Nazis haben nach meiner Kenntnis grundsätzlich die deutsche Sprache gebraucht. Haben wir jetzt ein grundsätzliches Problem?
Nein, denn der Vizepräsident Korn des ZdJ hat es noch etwas präzisiert:
das Plakat sei entweder eine "nicht zu überbietende Geschmacklosigkeit" oder ein Beispiel "totaler Geschichtsunkenntnis".
Geschichtsunkenntnis, weil auch über dem Konzentrationslager Buchenwald der Spruch "Jedem das Seine" geprangt hat.
Und das haben die Werber bei Kreation dieses Spruches wohl nicht bedacht. Der Fehler wiegt so schwer, daß Esso und Tschibo sich dazu entschlossen haben, die Werbekampagne einzustampfen.
Man mag sich garnicht vorstellen, was noch alles so in der deutschen Sprache eliminiert werden muß, wenn der ZdJ sich weiter an solchem Schwachsinn festhält.
Aber bevor der ZdJ dies hier als Aufforderung ansieht sich noch intensiver mit der Thematik zu beschäftigen: Erst recherchieren und dann losbrüllen!
Denn die totale Geschichtsunkenntnis scheint auf Seiten des Herrn Korn zu liegen. Suum cuique (lat. für „Jedem das Seine“) geht als Aussage auf den griechischen Philosophen Platon zurück. Der gebrauchte diesen Begriff bereits in seiner Schrift "Politeia"(verfasst ca 370 v. Chr.) und auch heute noch ist der Begriff einer der klassischen Grundsätze des Rechts.
Das auch Cicero, Kaiser Justinian und andere den Begriff in den letzten tausenden Jahren benutzt haben, scheint Herrn Korn auch noch nicht aufgefallen zu sein. Aber wahrscheinlich interessiert es ihn auch nicht so sehr, weil man diesen Gelehrten nicht so richtig antijüdisches Gedankengut vorwerfen kann...

Herr Korn: Lesen bildet!

Montag, Januar 05, 2009

Winter am Niederrhein

Seit Freitag wußte es jeder hier in der Gegend. In der Nacht von Sonntag auf Montag sollte es bei uns kräftig schneien. Mit 15cm Neuschnee wurde gerechnet und das bedeutet in unseren Breitengraden eine Menge!
Da der Termin des Schneefalles so lange vorher bekannt war, konnte man sich gut darauf vorbereiten: Früher Aufstehen um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen, den Schlitten noch einmal schnell entrostet und wieder tauglich gemacht, die dicken Handschuhe aus der hintersten Schublade geholt - halt alles, was der Flachländer so unternimmt, wenn ein paar Schneeflocken angesagt sind...

Nur einen hat es wieder einmal vollkommen unerwartet getroffen: Den Winterdienst der Straßenbehörden.
Morgens um Sieben war von den Räumdiensten selbst auf den Hauptverkehrsadern nichts zu sehen. Ich vermute, sie mussten erstmal ihre Fahrzeuge freischaufeln...
Aber danach muß noch etwas wirklich Wichtiges dazwischen gekommen sein. Was es war war, kann ich mir leider überhaupt nicht vorstellen. Es muß jedoch so wichtig gewesen sein, daß man es nicht mal bis 18:00 Uhr abends fertig gebracht hat zumindest die Hauptstrassen zu räumen.
Was haben die den ganzen Tag gemacht? Ne Schneeballschlacht?

Aber wehe dem Hausbesitzer, der bis morgens um sieben nicht 'seinen' Gehweg geschaufelt, gekehrt und gesplittet hat. Ihn trifft dann die ganze Härte des Gesetzes.

Montag, Dezember 22, 2008

Leider viel zu selten...

... komme ich dazu, hier etwas zu posten.
Das ich aber offensichtlich nicht der einzige bin, konnte ich gerade im Blog von Charlie's Tante lesen. Ein beruhigendes Gefühl. So beruhigend, daß ich dem Charlie seiner Tante gleich einen Link in meiner Roll spendiert habe.

Dienstag, Juni 24, 2008

Urlaub auf dem Bauernhof

Eine Woche Erholung...
Hach, war das schön.
Vor knapp drei Wochen kam meine Frau zu mir und erzählte, daß sie sich eine Woche Urlaub genommen hat. Und natürlich kam auch gleich die Frage: Was machen wir dann? So ist sie, die beste Ehefrau von allen: Sie nimmt sich Urlaub und ich darf mich dann um die Tagesplanung kümmern...
Und noch schlimmer: Ich habe nicht nur eine Frau zuhause, nein, auch noch die beste kleine Tochter, die man sich vorstellen kann.
Und denen muß ich beiden gerecht werden, wenn ich Urlaub planen will. Also wie immer: Ins Internet und nach Möglichkeiten gesucht. Und dort sprang es mir dann ins Auge: Urlaub auf dem Bauernhof! Warum eigentlich nicht? Meine Tochter wird sich freuen, weil sie den ganzen Tag um das Viehzeug (insbesondere die Pferde) herumschwänzeln kann und meine Frau kann ein wenig die Seele baumeln lassen.
Also kurz den Familienrat einberufen (ich bin natürlich nicht stimmberechtigt), und wenig später stand die Entscheidung. Nach kurzer Internetrecherche und ein bis zwei Telefonaten stand auch das Ziel unseres Bauernhofurlaubs fest.
Vor gut einer Woche sind wir also los. Den Kombi bis unters Dach (das braucht man wirklich alles innerhalb einer Woche beteuerte meine Frau) vollgepackt und ab auf die Autobahn. Nach dreieinhalb Stunden entspannter Fahrt (Die "Sind wir schon da"-Rufe meiner Tochter mal ausgeblendet) war das Ziel auch schon erreicht.

Und ehrlich: es war eine schöne Woche. Entspannt, relaxt und gut erholt innerhalb weniger Tage, das geht wohl nur auf einem Bauernhof.

Für uns steht schon fest: Wir machen wieder mal Urlaub auf dem Bauernhof.

Freitag, Mai 16, 2008

UFO´s und Ausserirdische

Das es irgendwo im All eine weitere Form von Leben (gleich welcher Art) geben wird, kann man kaum bezweifeln. Warum sollte auch die Erde der einzige bewohnte Lebensraum sein?

Scheiden tun sich die Geister jedoch oftmals bei der Frage, ob diese fremden Existenzen unsere Erde regelmäßig besuchen. Gibt es Ufo´s und kleine grüne Marsmenschen wirklich? Immer wieder gibt es Sichtungen von unidentifizierten Flugobjekten (Ufo) und manch ein Zeitgenosse berichtet auch von Kontakten zu fremden Existenzen.

Das britische Verteidigungsministerium hat jetzt viele - bisher geheime - Berichte über UFO-Sichtungen im Internet veröffentlicht. Geheim waren diese Berichte nicht, weil man sich vor den fremden Existenzen gefürchtet hat, sondern weil die Militärs immer von Spionageangriffen fremder Mächte in den Zeiten des Kalten Kriegs ausgegangen ist.

Wer sich selber mit dieser Thematik beschäftigen möchte, den Wahrheitsgehalt prüfen will und sich die Berichte anschauen möchte, kann dies unter http://ufos.nationalarchives.gov.uk/ tun.

Und wer darüber hinaus auch noch Spaß an etwas Literatur zum Thema hat, findet bei Booklooker.de bestimmt das Richtige zum günstigen Gerbrauchtbuchpreis.

Dienstag, Februar 26, 2008

Deutschland quatscht sich leer...

... und mich schüttelt es. Gibt es noch Grausameres als diese Werbung eines großen Telefondienstleisters? Mal abgesehen davon, daß ich die Machart mehr als schrecklich finde und jeder ausgesendete Werbespot mich zum Wechseln des Senders veranlasst, bleibt der beworbene Inhalt (die Werbemacher sprechen von Message (sprich Mässitsch)), für mich im Verborgenen. Was wollen die Werbemacher uns bloß damit sagen? Das die beworbenen Tarife so teuer sind, daß sie den Kunden die Portemonaies leerlutschen? Oder das man als Benutzer schon sehr hohl sein muß oder wird? Das kann es doch nicht sein, oder?
Naja, vielleicht findet sich ja hier jemand, der mich in dieser Sache aufklärt.
Und nun höre ich mal schnell auf. Muß telefonieren... ;-)

Freitag, Februar 15, 2008

Homöopathie - Ähnliches mit Ähnlichem heilen

Entdeckt wurde die Homöopathie wohl von Dr. Samuel Hahnemann, der Ende des 1800 Jahrhunderts bei der Übersetzung einer Beschreibung der Wirkungen von Chinarinde darauf stieß. In einem Selbstversuch nahm er die Substanz ein und stellte fest, daß sie ähnliche Symptome wie das Fieber eines Malariakranken hervorrief. Gibt man die Substanz jedoch einem Malariakranken, lindert sie das Fieber.
Nach dieser Erkenntnis erstellte Dr. Hahnemann die Regel "Similia similibus curentur": Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt, und bedeutet letzendlich, daß das was einen Gesunden krank macht kann einen kranken Menschen heilen. Niedergeschrieben hat er dies in seinem Hauptwerk "Organon der rationellen Heilkunde", daß im Jahre 1810 erschienen ist.

In der heutigen Homöopathie kennt man rund 1400 Wirkstoffe aus Pflanzen, Tierwelt und Mineralien. Diese Wirkstoffe werden stark verdünnt um Nebenwirkungen auszuschließen. Diese Verdünnung geht zum Teil soweit, daß der Ursprungswirkstoff in dem homöopathischen Mittel nicht mehr nachzuweisen ist. Und trotzdem werden Wirkungen in der Behandlung nachgewiesen. Und oftmals sogar bessere Wirkungen als in weniger verdünnten Substanzen. Worauf dieser Effekt zurückzuführen ist, ist noch nicht abschließend geklärt. Man vermutet jedoch, daß der Körper aus der Arznei einen Impuls aufnimmt, der ihn zur Selbstheilung auffordert.

Freitag, Februar 08, 2008

Regelmäßig Sport treiben

Wer kennt ihn nicht, den inneren Schweinehund? Besonders bei so sinnvollen Dingen wie regelmäßig Sport treiben, verbeißt er sich immer wieder in unseren Grundsätzen...
Doch wie kann man ihn zurück an die Leine bringen?
Nun, als erstes sollte man Spaß am Sport haben. Suchen Sie sich also eine Sportart, die Ihnen Freude macht. Nicht jeder ist für einsame Waldläufe geschaffen. Und als Nächstes: Übertreiben Sie es nicht. Beginnen Sie in kleinen Schritten und fassen Sie nicht direkt eine olympische Laufbahn ins Auge. Sie sollen beim Sport Stress abbauen und nicht durch unrealistische Ziele weiteren Heraufbeschwören.
Sorgen Sie für eine Regelmäßigkeit und schaffen Sie Rituale. D.h. Sie legen feste Termine für Ihre Sportstunde an und halten sich auch strikt daran. Die Regelmäßigkeit ist auch ganz klar das erste Ziel, daß Sie sich setzen sollten. Erst danach können Sie dann über eine Steigerung der sportlichen Ziele nachdenken.
Ein wirksames Mittel gegen den inneren Schweinehund ist Team- oder Gruppensport. In einer Gruppe kann man den Termin schlechter 'schwänzen' und oftmals hat man mit den anderen Mitstreitern auch mehr Spaß.
Und zum Schluß: Achten Sie auf Ihre Stimmungslage vor und nach dem Sport. Wer vorher stark gestresst war, wird hinterher ein Hochgefühl durch Enspannung verspüren. Und dieses Hochgefühl wird bald zum Antrieb, den inneren Schweinehund an die Kette zu legen.

Mittwoch, Januar 16, 2008

Nokia - Das sieht schon ziemlich blöd aus...

Seit Dienstag wissen wir es alle: Nokia, der finnische Mobiltelefonbauer, verlässt den deutschen Standort und zieht nach Rumänien. Am deutschen Standort in Bochum sind damit rund 2300 Arbeitsplätze verloren. Gut, man kann dies als marktwirtschaftliche Verpflichtung eines Unternehmens abtun.

Aber, was wirklich dämlich aussieht ist der geringe zeitliche Rahmen zwischen Auslaufen der Subventionsbindungen und der Umsiedlung in ein neues Subventionsparadies. Fragwürdig scheint auch die Erläuterung zu sein, in der es heißt die Lohnkosten wären in Deutschland einfach zu hoch. Wie man liest, betragen die Lohnkosten jedoch lediglich rund 5% am Verkaufspreis eines Mobiltelefones. Liebes Nokia-Management: Gibt es da nicht andere Kostenpositionen, an denen man erfolgreicher einsparen kann?

Aber nochmal zurück zu den Subventionen: Rund 90 Mio Euro soll Nokia in den letzten 12-13 Jahren aus den öffentlichen Säckeln kassiert haben. Kann mir mal einer erklären wofür? Nokia ist doch seit Jahren bekannt als Highflyer der Börsen. D.h., die haben doch richtig Geld verdient. Und warum muß man solche Unternehmen noch fördern?

Man fühlt sich irgendwie 'ausgepresst und abgezockt'. Man bekommt das Gefühl, daß hinter solchen Managemententscheidungen genau die Hinterlist steckt, die alle vermuten.
Doch wie wehrt man sich gegen solche vermutete Heimtücke? Appelle für Ethik und Moral scheinen an den Türen des gehobenen Managements abzuprallen. Trotzdem hier der Versuch:

Nokia : Überdenkt Eure Entscheidung noch einmal!

Da ich aber nicht glaube, das ein solcher Appell auf fruchtbaren Boden fällt, bleibt für das 'kleine' Volk nur noch Eines: Die Abstimmung mit den Füssen:
  • Kauft keine Nokiaprodukte mehr
  • Brandmarkt jeden, der Nokiaprodukte erwerben will oder nutzt
  • Meidet TV-Sender die Nokiawerbung zeigen
  • Meidet sämtliche Medien, die Werbung für Nokia und deren Produkte bringen
Ob es helfen würde? Ich weiß es nicht. Aber wenn man sie am Geldbeutel packt, hat man vielleicht noch eine kleine Chance. Es scheint die einzige Sprache zu sein, die dort verstanden wird. Auch wenn ich persönlich ein schlechtes Gefühl dabei habe, weil ich dann denke, ich stelle mich auf die gleiche Stufe wie die.

Mein erster Schritt ist getan: Das Nokia-Handy ist in der untersten Schublade verschwunden...

Donnerstag, Januar 10, 2008

Der Wahnsinn mit dem Klimaschutz

Klimaschutz - das Wort ist andauernd in aller Munde. Und ehrlich? Ich kann es langsam nicht mehr hören. Und warum? Nicht weil ich glaube, das Klimaschutz nicht wichtig ist, sondern weil ich das Gefühl habe, wir werden alle vera%scht...

Täglich wird uns vorgekaut, was für Klimaschädlinge wir doch sind. Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendeiner hinter irgendeiner Sache (und mag sie noch so abwegig sein) einen neuen Klimaschädling entdeckt. Und man kann darauf wetten, daß diese 'neue', 'hochwichtige' Information mit Sicherheit in allen nur erdenklichen Medien verbreitet wird.

Klimaschutz - ich kann es nicht mehr hören...

Wir werden regelrecht kriminalisiert. Und nur weil wir es uns erlauben z.B. mit dem Auto (dem wichtigsten Fortbewegungsmittel der letzten 100 Jahre) zu fahren. Ich hoffen, Ihr denkt alle daran, wenn Ihr wieder einmal den Zündschlüssel umdreht: Ihr seid Klimakiller...
Schwachsinn, purer Schwachsinn: In Deutschland werden nur knapp 12% der CO2-Emissionen von PKW's verursacht. Unsere Hausheizungen und Öfen verursachen zwar eine deutlich größere Umweltverschmutzung, aber das ist halt nicht so publikumswirksam. Lieber weiterhin den Autofahrer anprangern, als die wirklichen Probleme in unserem Staate anpacken.
Und weil es gerade so richtig Spaß macht, den Autofahrern einen reinzuwürgen, spielen die Europa-Bürokraten auch mit. Sie haben zwar keine Ahnung, um was es geht, aber mitreden wollen sie trotzdem. Und irgendwie klingt es doch logisch, daß die großen Autos die großen Klimaschädlinge sind und die kleinen Autos nur ein bisschen weniger schädlich sind, oder? Haben sich die Europa-Leute auch gedacht. Die haben es zwar nicht überprüft, aber es klingt halt gut. Und so hat man sich in Brüssel hingesetzt und überlegt wie man denn die großen Autos ein bisschen mehr bestrafen kann als die Kleinen. Man hat einen Weg gefunden. Das ist zwar weiterhin Schwachsinn, aber es ist halt populär, wenn man den Großkopferten eines auswischen kann. Schöner Nebeneffekt aus europäischer Sicht: Große Autos werden hauptsächlich in Deutschland gebaut und die Deutschen kann man halt so schön ausnehmen.
Aber damit es nicht heißt, ich würde nur meckern: Hier eine kleine Hilfestellung für die Mitglieder der EU-Kommission:

Am gesamten CO2-Ausstoß der PKW's, haben die Fahrzeuge der Oberklasse nur einen Anteil von knapp 3%. Und selbst wenn wir die obere Mittelklasse noch hinzurechnen, kommen wir nur auf rund 12 Prozent. D.h. im Umkehrschluß, daß die Fahrzeuge der Kleinst-, Klein-, unteren Mittelklassen- und Mittelklassengruppe rund 88% zum CO2-Ausstoß beisteuern.
Und nun die schwierige Frage an die Europa-Kommissionäre (heißen die so?): Wo lässt sich also mehr einsparen?
a. Bei den großen Autos?
b. Bei den etwas kleineren Autos?
Falls Ihr die Antwort nicht auf Anhieb findet, könnt Ihr auch gerne den Publikumsjoker nutzen....

Und noch eine kleine Hilfe: Solltet Ihr zu der Antwort a. tendieren, denkt noch einmal genau nach....

Ich kann Klimaschutz nicht mehr hören...!

Donnerstag, Januar 03, 2008

Erotik pur - Auf 4 Rädern...

Es gibt sie noch, die Dinge von denen Männer wirklich träumen. Einer dieser Träume ist sicher der Aston Martin V12 Vanquish S. Erotik pur, Faszination, Eleganz, Kraft - einfach einmalig...

Wer die Kleinigkeit von gut 310.000 Euro übrig hat, sollte alles andere vergessen, das sonst auf vier Rädern herumdümpelt. Keiner, kein Italiener, kein Deutscher und auch sonst Keiner kann ihm das Wasser reichen.
Man lasse sich sanft in die Ledersitze gleiten, greife nach dem Lenkrad in Platinum, drücke den Startbutton in der Mittelkonsole, spüre den Sound der zwölf Zylinder (Gänsehautschauer jagen über den ganzen Körper), tippe vorsichtig auf das Gaspedal, lasse die rund 528 Pferde ihren Dienst tun, blicke bei knapp über 330 km/h auf die vorbeifliegende Landschaft und versteht nun, warum der Doppelnull Agent immer auf ein Fahrzeug dieser Marke bestanden hat.

Nach dem Aussteigen bleibt nur noch Eines: Martini! Geschüttelt, nicht gerührt...

Mittwoch, Januar 02, 2008

Werbung auf Xing führt zu heftigen Protesten

Das Businessnetzwerk Xing hat über die Weihnachts- und Neujahrstage ein neues "Feature" installiert, daß zu heftigen Protesten in der Userschaft führt. So hat man begonnen das Netzwerk für bezahlte Werbung zu öffnen und hat dies ausgerechnet auf den Profilseiten der Mitglieder begonnen. Nun muß man wissen, daß diese Profilseiten die Online-Visitenkarten der User sind. Viele Xingler benutzen diese Profilseite um Ihre Kunden, Lieferanten und Mandanten über ihr Business zu informieren.
Und nun stelle man sich mal vor, daß auf der Seite eines Dresdner-Bank-Mitarbeiters die Werbung einer Onlinebank prangt. Oder auch die Werbung einer Fastfoodkette auf dem Profil eines Ökobauern.
Verständlicherweise geht ein Aufschrei durch die Userschaft von Xing. Doch das nicht genug: Anstatt sich professionell mit dem Problem zu beschäftigen, schickt man eine einzelne Mitarbeiterin in die Kommunikation mit den Mitgliedern, die nach eigener Auskunft keine Entscheidung treffen kann und somit abwarten muss, bis die Geschäftsführung sich äußert. Dies führt bereits jetzt dazu, daß einige Mitglieder ihren bezahlten Premiumaccount gekündigt haben und einen kompletten Rückzug von Xing erwägen.

Als Nachtrag hier mal ein paar Links aus der Blogsphäre:

blog.staudigl-software.de/
hammerich.de - alles geblogt !
Daniel’s Random Mutterings
absolutperplex.com
SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist out

Wer noch mehr hat, darf sich gerne bei mir melden.

Und auch so renommierte Seiten wie NTV reagieren fassungslos:

Ungewollte Profil-Werbung

Montag, Dezember 17, 2007

Buchhändler werden abgemahnt

Seit wenigen Tagen werden etliche Buchhändler von einer Anwaltskanzlei aus Bonn abgemahnt. Betroffen sind hauptsächlich Buchhändler, die ihre Produkte auf der Internetplattform Booklooker.de anbieten.
Grund der Abmahnung: Wettbewerbsverstoß wegen Vertriebs von Büchern die auf der indizierten Liste der Bundespüfstelle für jugendgefährdende Medien stehen.

Doch wie die Recherchen der betroffenen Buchhändler - und auch einiger betroffener Privatpersonen - ergeben hat, scheint es bei den Abmahnungen an einigen Ecken und Enden zu stinken. Viele Informationen finden Sie im Forum von Booklooker. Auch scheinen sich die Betreiber der Plattform intensiv für ihre Mitglieder einzusetzen. Auf einer speziellen Seite bieten sie einiges an Informationen und haben auch eine Art Kooperation mit einer Anwaltskanzlei geschlossen, die sich mit der Abwehr der Ansprüche befasst.
Es ist das erste mal, das ich sehe, daß die Betreiber einer solchen Plattform sich intensiv einsetzen. Üblicherweise halten sich die Betreiber in ähnlich gelagerten Fällen immer sehr bedeckt. Deshalb an dieser Stelle ein fettes Lob an das Booklooker-Team.

Mittwoch, Oktober 10, 2007

Eklat bei Kerner

Gestern, in den späten Abendstunden, lief sie: Die Kerner-Show. Geladene Gäste: Margarete Schreinemakers, Senta Berger, Mario Barth und Eva Hermann. Auch noch eingeladen, aber etwas abseits plaziert, ein Historiker.
Geplanter Inhalt der Sendung: Ehrlich? Ich habe keine genaue Ahnung. Vielleicht wollte man über Hermann´s neues Buch reden? Vielleicht auch über Kinderpolitik in Deutschland?
Im Nachhinein äußert sich der Kerner so:
»Ich hatte die Hoffnung, dass Frau Herman ihre problematischen Äußerungen (Anm. des Verfassers: Gemeint sind Äußerungen über die Familienpolitik der NS-Zeit) im Gespräch relativieren würde. Als klar war, dass wir dabei nicht weiterkommen, habe ich das Gespräch mit ihr beendet und mit meinen anderen Gästen fortgesetzt.«
Das klingt jetzt alles recht uninteressant, doch sah es für mich wie eine Demontage von Frau Hermann aus. Ihr wurde immer wieder vorgehalten, daß sie sich von ihren Äußerungen zur NS-Zeit distanzieren sollte. Das hat sie nicht getan. Und warum nicht? Weil sie aufzeigen wollte, daß aus ihrer Sicht auch in der dunklen Zeit unserer Geschichte nicht alles schlecht war. Sie hat sich klar von den Greueltaten des NS-Regimes distanziert. Doch offensichtlich wollte man auf diese Distanzierungen nicht näher eingehen. Man legte mehr Wert darauf, jedes ihrer Worte auf die 'geschichtliche Goldwaage' zu legen, als sich mit den Inhalten ihrer konservativen Familienvorstellung auseinander zu setzen.
Interessant in diesem Zusammenhang: Die eingeladenen Mitdiskutanten hatten nach eigenem Bekunden, das Buch von Frau Hermann nicht gelesen. Was stellte sich Herr Kerner in der Vorbereitung der Sendung vor, was diese Personen zum eigentlichen Thema hätten beisteuern sollen? Ehrlich? Ich weiß es nicht so genau.
Übrig bleibt für mich jedoch ein bitterer Nachgeschmack. Und ich stehe mit dieser Einschätzung offensichtlich nicht alleine, wenn man diese Kommentare liest.
Hier geht es zur Medien-Darstellung von Frau Hermann.

Nachtrag:
Hier geht es zu einem m.E. sehr guten Artikel: Der programmierte Eklat